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Dionysiusplatz in Krefeld
Berliner Büro gewinnt Wettbewerb für Neuplanung

Krefeld. In einer der wichtigsten städteplanerischen Vorhaben der Stadt Krefeld ist eine Vorentscheidung gefallen: Im Gestaltungswettbewerb für den Dionysiusplatz hat die Jury den Sieger gekürt. Das Preisgericht hat unter den zwölf eingereichten Arbeiten dem Büro "häfner jimenez betcke jarosch landschaftsarchitektur" aus Berlin den ersten Preis zuerkannt.

Im Rahmen einer Ausstellung, die am Montag, 30. Mai, 16 Uhr, unter Beteiligung der Preisträger im Foyer der VHS am Von-der-Leyen-Platz eröffnet wird, werden alle Wettbewerbsarbeiten erstmals öffentlich gezeigt.

Der Beigeordnete für den Geschäftsbereich Planung, Bau und Gebäudemanagement, Martin Linne, wird die ausgezeichneten Arbeiten vorstellen. Die Ausstellung ist dann bis zum 13. Juni während der Öffnungszeiten der Volkshochschule zu besichtigen.

Die Jury tagte unter Vorsitz des Duisburger Landschaftsarchitekten Christian Jürgensmann; die Entscheidung über den Sieger fiel einstimmig. Ziel des Wettbewerbs war es, ein städtebauliches und freiraumplanerisches Konzept für die rund 7400 Quadratmeter große Fläche zu entwickeln.

Hintergrund: Der Dionysiusplatz mit der katholischen Stadtkirche St. Dionysius ist einer der historisch bedeutendsten Plätze der Stadt. Für die Krefelder Bürger hat er hohe identifikationsstiftende Bedeutung. Doch sein heutiges Erscheinungsbild wird als in die Jahre gekommen empfunden. Deshalb hatte die Stadt den Wettbewerb initiiert. In der Begründung des Preisgerichtes für den Siegerentwurf heißt es: "Der Wettbewerbsbeitrag zeigt eine moderne, robuste Grundhaltung, ohne historische Bezüge zu vernachlässigen oder zu übergehen."

Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Dafür erhielten zwei Arbeiten dritte Preise: das Büro POLA Landschaftsarchitekten aus Berlin und das Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten aus Essen. "Bei allen Arbeiten wurde darauf geachtet, dass sich die Kosten der Realisierung im Rahmen des zur Verfügung stehenden Budgets bewegen", erklärte die Stadt. Die Finanzierung der Neugestaltung soll aus Mitteln des Förderprogramms Stadtumbau West erfolgen, für die ein städtischer Eigenanteil aufzuwenden ist.

(vo)
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