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Krefeld
Berufskolleg Uerdingen: Schule mit Courage

Krefeld. Wo Vielfalt herrscht, entsteht auch Konfliktpotenzial, das sich dann oft in Form von Mobbing und oder körperlicher Gewalt äußert. Das Berufskolleg Uerdingen (BKU) hat sich entschlossen, dem entgegenzuwirken und ein deutliches Zeichen für ein friedliches Miteinander zu setzen.

So entschied die Schülervertretung (SV), sich um den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zu bewerben und aktiv gegen Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft, besonders aber am Berufskolleg Uerdingen, vorzugehen.

Schülersprecherin Iris Mikulaschek sammelte mit ihrem SV-Team Unterschriften bei rund 2700 Schülern, etwa 100 Lehrern und Mitarbeitern. 70 Prozent von ihnen mussten sich gegen Rassismus aussprechen und zur konstruktiven Mitarbeit verpflichten. Da dies gelang, erhielt das Kolleg jetzt offiziell die angestrebte Zertifizierung. Die Plakette, die dies bekundet, wurde von Joanna Trappmann-Rosen, Vertreterin des Kommunalen Integrationszentrums der Stadt Krefeld, im Rahmen des Sportfests dem Schulleiter Sven Mundry überreicht.

Im Anschluss an die Feierstunde startete dann das BKU-Sommersportfest "Miteinander". Dies war kein willkürlich gewählter Termin, denn es musste auch ein Pate gefunden werden, der sich im SC Bayer 05 Uerdingen fand und durch Peter Quasten vertreten wurde. Künftig will das BKU weiterhin sportliche Aktivitäten nutzen, um Schüler aus allen sozialen und kulturellen Hintergründen zu involvieren und das Wir-Gefühl zu stärken. Unter anderem wird dies durch ein jährliches Sommersportfest und der Teilnahme internationaler Förderschüler mit ihren Patenschülern am neuen Gruppenfitnessprogramm "Fit für Deutschland" nach den Sommerferien geschehen.

Quelle: RP
 
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