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Krefelder Innenstadt
Polizei stoppt illegales Autorennen

Krefeld: Männer liefern sich illegales Autorennen
Ein Auto fährt durch die Stadt (Symbolbild). FOTO: Felix Kästle/dpa
Krefeld. In der Nacht zu Samstag haben sich ein BMW- und ein Audi-Fahrer offenbar ein illegales Autorennen geliefert - mitten in der Innenstadt von Krefeld. Die Polizei konnte sie stoppen.

Der 18 und der 28 Jahre alte Mann standen laut Polizei gegen 4.30 Uhr mit ihren Wagen nebeneinander vor einer Ampel an der Philadelphiastraße. Als die Ampel auf Grün sprang, beschleunigten sie auf etwa 90 km/h. An der nächsten roten Ampel hielten sie kurz an, fuhren dann aber mit überhöhter Geschwindigkeit nebeneineinander und gaben sich dabei Handzeichen.

Die Polizei stoppte die Fahrer. Es wurde Strafanzeige erstattet. 

Am Freitag hatte es zwei Verletzte bei einem mutmaßlichen illegalen Autorennen auf der A57 bei Meerbusch gegeben. Dort sollen sich zwei Lamborghini-Fahrer ein Rennen geliefert haben, einer geriet ins Schleudern und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Der 67-jährige Fahrer und sein 20 Jahre alter Beifahrer mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Insassen des zweiten Wagens blieben unverletzt.

Lamborghini bei Unfall auf A57 total zerstört FOTO: Freiwillige Feuerwehr Meerbusch

Am Karfreitag trifft sich traditionell die Auto-Tuning-Szene in vielen Städten in NRW. Die Polizei stoppt in Zusammenhang mit dem sogenannten "Car-Freitag" immer wieder auch Raser. Im Vorfeld hatte NRW-Justizminister Peter Biesenbach in diesem Jahr ein schärferes Vorgehen gegen Raser angekündigt: Sollte sich jemand an einem illegalen Autorennen beteiligen, werde sein Fahrzeug eingezogen und versteigert.

(lsa/skr)