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Krefeld
Blitzeranlage soll ab 2018 für Ruhe in Richtung Hafen sorgen

Krefeld. Die Karawane der Lastwagen, die Tag für Tag, Woche für Woche über die Uerdinger Straße in Lank-Latum brettern, um Waren in den Krefelder Hafen zu fahren oder dort abzuholen, könnte ein Ende haben. Vielleicht noch nicht in diesem, spätestens aber im nächsten Jahr. Das aber nur dann, wenn die Chefs der Speditionen es leid sind, ständig Bußgelder zu bezahlen. 75 Euro werden fällig, wenn Lkw-Fahrer bei der Fahrt über die Uerdinger Straße geblitzt werden. Bei Wiederholung kann sogar der Führerschein in Gefahr sein.

Dass nun eine solche Blitzeranlage aufgestellt wird, ist Ergebnis langer Diskussion, vieler Beschwerden und zum Teil emotionaler Auseinandersetzung auch zwischen Politikern aus Meerbusch und dem Kreis Neuss. "Jetzt aber hat der Kreis eingelenkt", erklärte Michael Assenmacher, Technischer Beigeordneter in einer Sitzung des Bauausschusses.

Mit dem Ergebnis, dass eine neue, moderne Verkehrsüberwachungstechnik eingesetzt werden soll, die dafür sorgen kann, dass Lkw über 7,5 Tonnen, die trotz Verbots den Stadtteil Lank-Latum durchfahren, schon bald "gerichtsfest" identifiziert und die Speditionen mit Bußgeld belegt werden können. Nur so ließen sich die Verstöße gegen das Durchfahrtverbot reduzieren, heißt es bei der Stadtverwaltung.

Quelle: RP
 
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