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Krefeld
Bockumer Anwalt berät Haniel bei Joint Venture

Krefeld. Der Krefelder Kartellrechtsexperte Markus M. Wirtz blickt zufrieden auf die Europäische Kommission. Die habe nach seinen Angaben die "vorbehaltlose kartellrechtliche Freigabe" zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zwischen CWS-boco und Rentokil Initial erteilt. Zu diesem Zweck hatten Haniel und Rentokil Initial im Dezember des vergangenen Jahres eine Grundsatzvereinbarung zur Bildung eines Joint Venture unterzeichnet. Beide Unternehmen bildeten unter dem Dach der CWS-boco International ein innovationsstarkes und führendes europäisches Unternehmen für Berufskleidung, Reinraum und Hygieneservices.

Haniel übernehme von Rentokil Initial in zehn europäischen Ländern wesentliche Teile des Geschäfts in den Bereichen Waschraumhygiene und Berufskleidung , informierte Wirtz. Dieses Geschäft sei von Rentokil Initial im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung gegen Gewährung von Anteilen und einer Barzahlung in Höhe von rund 520 Millionen Euro in die CWSboco International eingebracht worden. Nach Vollzug der Transaktion halte Haniel rund 82 Prozent, Rentokil Initial rund 18 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen.

Die Kanzlei Glade Michel Wirtz beriet Haniel im Rahmen der Verhandlungen und der Fusionskontrolle sowie in allen gesellschaftsrechtlichen Fragen der Umsetzung der Transaktion.

(sti)
 
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