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Krefeld
Böhmisches und Tschaikowskys Klavierkonzert mit Olga Scheps

Krefeld: Böhmisches und Tschaikowskys Klavierkonzert mit Olga Scheps
Die junge Pianistin Olga Scheps hatte nur wenig Zeit zur Vorbereitung auf die Konzerte. FOTO: UA
Krefeld. 1. Sinfoniekonzert der Niederrheinischen Sinfoniker der Spielzeit 2017/2018

Generalmusikdirektor Mihkel Kütson hatte das Publikum für das Saison-Eröffnungskonzert am Dienstag, 12. September, und die Wiederholung am Freitag, 15. September, (beide ab 20 Uhr im Seidenweberhaus) eingeladen, am Programm mitzuwirken: Diesmal konnten die Musikfreude zwischen drei Klavierkonzerten wählen. Der neue "Publikumsfavorit" steht seit Juni fest: Das fulminante erste Klavierkonzert von Peter Tschaikowsky konnte sich mit 42,2 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen das erste Klavierkonzert von Franz Liszt sowie das erste Klavierkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy durchsetzen. Die flexible Solistin des Abends - erfuhr sie doch somit erst drei Monate vor ihrem Auftritt, welches Werk sie spielen soll - ist die junge Pianistin Olga Scheps.

In ihrem Spiel bezaubert sie mit intensiver Emotionalität, Ausdrucksstärke und außergewöhnlichem pianistischen Können. Dem Publikum am Niederrhein ist die Echo-Preisträgerin keine Unbekannte: Nicht nur ist sie in letzter Zeit verstärkt in den Medien zu sehen, sondern sie war im September 2012 bereits im Antrittskonzert von Mihkel Kütson als Generalmusikdirektor zu hören.

Umrahmt wird das eindrucksvolle Klavierkonzert Tschaikowskys von zwei böhmischen Werken. So eröffnet der Abend mit dem "Phantastischen Scherzo" von Josef Suk, mit dem er in die Welt der böhmischen Romantik entführt. Duftiges Holzbläserspiel ist darin ebenso enthalten wie träumerische Walzerklänge mit Ohrwurmpotenzial und unerwartetes Temperament. Sind die Kompositionen Suks nur selten im Konzert zu hören, gilt das Gegenteil für seinen berühmten Lehrer und Schwiegervater Antonin Dvorak, dessen beliebte achte Sinfonie den Konzertabend abrundet. Sobald die Klarinetten gemeinsam mit dem Fagott, den Hörnern und den Celli die Sinfonie mit einem wehmütigen Gesang eröffnen, zieht das Werk den Hörer unweigerlich in seinen Bann.

Vor beiden Konzerten findet ab 19.15 Uhr eine Konzerteinführung statt. Konzertkarten sind an der Theaterkasse, unter Rufnummer 02151805125, und per Mail "theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de" erhältlich.

Quelle: RP
 
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