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Krefeld
Brandschutz in Schulen wird verbessert

Krefeld: Brandschutz in Schulen wird verbessert
Die Arbeiten im Treppenhaus des Gymnasiums am Stadtpark sind derzeit in vollem Gang. FOTO: Stadt Krefeld
Krefeld. Rund eine Million Euro investiert die Verwaltung in den Ferien in wichtige Instandsetzungsmaßnahmen. Von Joachim Niessen

Die Sommerferien haben angefangen, die Schüler haben frei - jetzt strömen die Handwerker in die Klassenzimmer. Auch die Politik beschäftigt die Verwaltung derzeit mit neuen Anträgen zu künftigen Baumaßnahmen an Schulen. So will die CDU mit Blick auf die fünfte Gesamtschule wissen, wie es mittelfristig um die weitere Planung, Finanzierung und Realisierung steht. Selbst zu den für das nächste Jahr geplanten Umbauten an der Bismarckschule gibt es bereits offene Fragen, die die Christdemokraten in der nächsten Sitzung des Bauausschusses am 13. September beantwortet haben wollen.

Parallel ist die Verwaltung mit den aktuellen Instandsetzungsprojekten beschäftigt, die in den kommenden Freienwochen erledigt werden. Dabei bilden vor allem Arbeiten zur Verbesserung des Brandschutzes und der Sicherheit die Schwerpunkte.

So wird an der Grundschule Girmesdyk ein großes Brandschutz-Paket umgesetzt. Neue Fluchttreppen sind mit energetischen Instandsetzungsmaßnahmen an Fassadenabschnitten kombiniert worden. Weiter laufen auch die Brandschutzmaßnahmen an der Gesamtschule Reepenweg. Dort hatte das Gebäudemanagement gleich zu Beginn auf die Nachrüstung des Schulkomplexes aus den 1970er Jahren einen deutlichen Schwerpunkt gelegt. Inzwischen sind eine neue Brandmeldeanlage eingebaut und die Lüftungsanlage mit Rauchschutzklappen nachgerüstet worden. In einem Zug wird die Regeltechnik der Lüftung erneuert. So wird unter anderem künftig Energie gespart. Die Baukosten: rund 200.000 Euro.

Am Uerdinger Gymnasium Fabritianum wird eine feste Fluchttreppe gebaut und damit der Rettungsweg nachhaltig gesichert. Ebenfalls wird an der Bausubstanz gearbeitet: In 25 Klassenräumen wurden inzwischen abgehängte Decken erneuert und damit gleichzeitig eine Verbesserung des Schallschutzes erreicht. Eine auch energetische Optimierung der Beleuchtung bringt der Einsatz von LED-Lampen. Neue Decken werden jetzt in Fluren und Fachräumen eingebaut. Die Kosten betragen rund 70.000 Euro.

Auch in der Turnhallendecke besteht Handlungsbedarf. Bevor dieser Teil umgesetzt werden kann, muss die alte Dacheindeckung ersetzt werden. Hier geht es noch in den Ferien los. Auch in anderen Schulen mussten abgehängte Decken teilweise erneuert oder gesichert werden. Ein Problem: Oft wurden in den Gebäuden verschiedene Deckensysteme eingebaut. Nun muss der Bestand Stück für Stück bearbeitet werden.

In den Ferien erneuert wird die abgehängte Decke in der Sporthalle der Realschule Oppum, auch dort inklusive einer neuen LED-Beleuchtung. Allein rund 100.000 Euro sind für die Erneuerung der Unterdecken im Schulgebäude an der Kempener Allee nötig.

Eine weitere Aufgabe besteht in der Verbesserung von Raumnutzungen in den Schulen. Im Ricarda-Huch-Gymnasium wird der Verwaltungsbereich für einen verbesserten Schulbetrieb umgebaut. Oft erleichtern schon kleinere Raumanpassungen den Schulalltag. Reparaturmaßnahmen in kleinerem Umfang, dafür in größerer Anzahl schaffen an verschiedenen Stellen mehr Sicherheit und Gebrauchsfähigkeit. Das gilt für die Beseitigung von Stolperstellen und für höhere Geländer ebenso wie Reparaturen an den Elektroinstallationen. Auch in Toilettenanlagen sind in kleinem Umfang Erneuerungen vorgesehen.

Die Gebäudeinstandhaltung ist eine kontinuierliche Aufgabe, daher laufen die Vorbereitungen für weitere Sanierungen bereits parallel. Für die zweite Jahreshälfte sind Arbeiten in den Chemie-Übungsräumen der Gymnasien Horkesgath, Fabritianum und Am Stadtpark sowie des Berufskollegs Vera Beckers geplant.

Quelle: RP
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