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Krefeld
Brandstiftung an der Lindenstraße: Gast steht unter Verdacht

Krefeld. Der Brand am Wochenende in einem viergeschossigen Mehrparteienhaus an der Lindenstraße ist vorsätzlich gelegt worden. Das bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Axel Stahl: "Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Ein Verdacht richtet sich gegen den Gast eines Hausbewohners."

Die Hilferufe hatten die Leitstelle der Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag um 1.58 Uhr erreicht. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen bereits aus einem der oberen Fenster, eine Person auf dem Dach war akut bedroht. Beim Eintreffen der Helfer befanden sich zwei Menschen in höchster Lebensgefahr. Eine Person wollte vom Dach springen, konnte davon aber durch gutes Zureden von Polizisten abgehalten werden und wurde in letzter Sekunde von Feuerwehrleuten über eine Drehleiter gerettet. Eine weitere Person wurde durch giftigen Rauch verletzt. Die restlichen zehn Bewohner des Hauses konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Die zwei Verletzten kamen in nahegelegene Krankenhäuser, die restlichen Bewohner wurden während der Löscharbeiten in einem Bus der Stadtwerke untergebracht und anschließend zu einer Notunterkunft der Stadt transportiert. Das komplette Haus ist im Moment unbewohnbar.

(jon)
 
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