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Krefeld
Bürgerkrug nach acht Jahren wiedereröffnet

Krefeld: Bürgerkrug nach acht Jahren wiedereröffnet
Petra Voss und Helmut Hanten haben den "Inrather Bürgerkrug" mit der Renovierung hell und freundlich gestaltet, Fotos vom historischen Inrath aufgehängt und auch in eine neue Küche investiert. FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Am Inrath haben Petra Voss und Helmut Hanten jetzt die Wiedereröffnung der Gaststätte mit 300 Gästen gefeiert. Das Haus verfügt über einen Saal für bis zu 70 Personen und zwei bereits gut gebuchte Kegelbahnen. Von Jochen Lenzen

Neben dem Niederrheinischen Hof an der Hülser Straße und den beiden griechischen Lokalen an der Inrather- und am Ende der Hülser Straße steht am Inrath nach Schließung der Gaststätte am Kapuzinerkloster nun wieder ein viertes Gasthaus zur Verfügung: Vor gut einer Woche haben Petra Voss und Helmut Hanten nach achtjährigem Leerstand den "Inrather Bürgerkrug" am Flünnertzdyk wieder eröffnet. "Das war schon toll. Am Eröffnungstag hatten wir gut und gern 300 Gäste, und durch das Schützenfest hatten wir über das gesamte Wochenende richtig gut zu tun", berichtet das Gastronomenpaar.

Der Bürgerkrug präsentiert sich nach der Renovierung freundlich und hell: Das grün gepolsterte Mobiliar auf dem rotbraun gefliesten Boden besteht aus hellbraunem Holz, und an den grob verputzten weißen Wänden hängen schöne Schwarz-Weiß-Fotografien von Alt-Inrather Weberhäusern. Der Gastraum im Erdgeschoss bietet gut 40 Plätze, und an der U-förmigen Theke können es sich rund ein Dutzend Gäste gemütlich machen. Über der neu eingerichteten Bierterrasse vor dem Lokal mit Platz für etwa 30 Personen wird demnächst noch eine Markise installiert.

Im Obergeschoss verfügt der Bürgerkrug über einen Saal für bis zu 70 Personen, der von Gesellschaften und Vereinen - das Inrather Fanfarencorps hat den Bürgerkrug bereits zu seinem als Stammlokal gemacht - auch mit Eigenversorgung (Neudeutsch: Selfcatering) angemietet werden kann; nur die Getränke kommen dann vom Haus. "Die beiden Kegelbahnen im Untergeschoss sind schon jetzt gut gebucht. Bis jetzt haben 18 Kegelklubs regelmäßige Termine gemacht; es gibt aber noch freie Kapazitäten", sagt die 54-jährige Wirtin, die seit 40 Jahren als Kellnerin und Mitarbeiterin in der Küche tätig ist. Unter anderem hat sie in der Casino Mühle und im Fischerheim gearbeitet. 1998 hatte sie sich zusammen mit Helmut Hanten selbstständig gemacht; nach Haus Siebenmorgen führten sie zuletzt das Haus Feyen in St. Tönis.

Für die Küche ist Helmut Hanten zuständig. Der 61-jährige Koch hat sein Handwerk in den König-Pilsener-Stuben am Ostwall erlernt und war unter anderem im Krefelder Hof und in der Gaststätte "Zum Landhaus" in Stratum tätig. Er bietet im Bürgerkrug gutbürgerliche Küche mit verschiedenen Kartoffelpizzen als Spezialität. Daneben gibt es eine Karte mit einem halben Dutzend Schnitzel-Variationen sowie argentinisches Rumpsteak, Düsseldorfer Senfrostbraten, immer ein Fischgericht und das Moskauer Schweinefilet-Pfännchen mit Wodka-Sauce.

Von dienstags bis freitags gibt es einen wöchentlich wechselnden Mittagstisch mit Angeboten quer durch die niederrheinische Küche. Im Ausschank vom Fass sind Bitburger und Veltins Pils, Rhenania Alt, Gaffel Kölsch und dunkles Köstritzer Kellerbier.

Quelle: RP
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