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Krefeld
Bürgerstiftung fördert Schüler mit Sprachreise-Stipendien

Krefeld: Bürgerstiftung fördert Schüler mit Sprachreise-Stipendien
Acht der elf geförderten Schüler sind von ihrer Sprachreise bereits zurück und berichteten im Rathaus von ihren Erlebnissen. Rechts im Bild Sigrid Augustin (in blau) und Margot Erbslöh von der Bürgerstiftung, hinten Schul- und Jugenddezernent Gregor Micus. FOTO: Stadt Krefeld
Krefeld. Krefelder Schüler können sich noch bis zum Ende der Osterferien für das Sprachreise-Stipendium der Bürgerstiftung bewerben. 1000 Euro Zuschuss gibt es für die von der Jury ausgewählten Stipendiaten. Von Carola Puvogel

Die Vergabe von Sprachreisestipendien für Krefelder Schüler gehört seit der Gründung der Bürgerstiftung Krefeld vor zwölf Jahren zu den Vorzeigeprojekten der Organisation. Der damalige Oberbürgermeister Gregor Kathstede hatte das Programm seinerzeit initiiert und als Vorsitzender des Stiftungsrates und ehemaliger Französischlehrer mit Herzblut begleitet. Und so ist es auch heute noch gute Tradition, dass die Bürgerstiftungs-Sprachreisestipendiaten ins Büro des Oberbürgermeisters eingeladen werden, der natürlich heute Frank Meyer heißt - und in diesem Jahr wegen Krankheit durch Schul- und Jugenddezernent Gregor Micus vertreten wurde.

Mehr als hundert Jugendliche konnten mithilfe des Bürgerstiftungs-Stipendiums bis dato ihren Traum vom Auslandsaufenthalt verwirklichen. Im vergangenen Jahr waren es elf Schüler im Alter zwischen 15 und 19 Jahren. Sie hatten ganz unterschiedliche Ziele für ihre Zeit im Ausland ausgesucht: Favoriten waren die Klassiker USA und Kanada. Aber auch exotischere Destinationen wie Nicaragua, Malta, Thailand und China waren dabei.

Im Rathaus hatten die Schüler nun Gelegenheit, über ihre Erfahrungen im Ausland zu berichten.

Irene Tshibangu beispielsweise verlebte zwei spannende Wochen in China und wurde von der Gastfamilie mit offenen Armen empfangen und konnte von der Hauptstadt Peking aus auch einen Abstecher zur Chinesischen Mauer unternehmen.

Exotisch das Reiseziel von Paul Finke. Der 16-jährige Moltke-Schüler hat elf Monate in Thailands Hauptstadt Bangkok gelebt. Er berichtet von Schülern, die sich nicht nur durch das Tragen von Schulkleidung, sondern auch mit gleichen Frisuren und Uhren unifomieren.

Celina Walter und Philine Smidt verlebten Zeit in Kanada und erlebten die Kanadier als sehr offen und freundlich.

Alle Sprachreise-Teilnehmer haben festgestellt, dass sich durch den Auslandsaufenthalt nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessert haben, sondern die Zeit weit weg von zuhause auch die Persönlichkeit stärkt.

Das Pressegespräch nutzte die Bürgerstiftung, über die auch für 2018 geplanten Stipendien für Sprachreisen zu informieren und Krefelder Schüler aufzufordern, sich jetzt zu bewerben. Dafür ist noch bis zum Ende der Osterferien Zeit. "Die Sprachreise-Stipendien der Bürgerstiftung sind inzwischen zu einer festen Größe geworden", sagt Geschäftsführerin Sigrid Augustin. Vorstandsmitglied Johannes Saenger betont, dass die Stiftung auch in Zukunft möglichst viele junge Krefelder bei der Verwirklichung einer Sprachreise unterstützen will und ruft Krefelder, die helfen möchten, jungen Menschen den Weg ins Ausland zu ebnen, dazu auf, das Projekt mit Spenden zu unterstützen.

"Mit je 1000 Euro können Schüler, die für den Sommer eine Sprachreise planen, durch die Bürgerstiftung gefördert werden", erklärt Augustin. Bewerbungen können Krefelder Schüler bis zum Ende der Osterferien an die Bürgerstiftung schicken. Informationen und ein Bewerbungsformular finden sich auf der Homepage der Bürgerstiftung.

Fragen werden unter Telefon 3600060 beantwortet, Infos unter: "www.buergerstiftung-krefeld.de".

Quelle: RP
 
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