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Krefeld
Caritas erlaubt den Blick hinter die Kulissen

Krefeld: Caritas erlaubt den Blick hinter die Kulissen
Jede Caritas-Einrichtung steht interessierten Gästen am Wochenende offen: In der Caritas-Zentrale im Hansa-Haus (oben) werden stündlich Führungen durch das historische Gebäude und das Altenheim angeboten. Aber auch das Familienzentrum (links) oder die Notschlafstelle können besichtigt werden. FOTO: TL
Krefeld. Zum 100. Geburtstag gibt's am Sonntag von 11 bis 17 Uhr einen "Tag der offenen Tür" in allen Einrichtungen. Von Joachim Niessen

"Nahe beim Menschen in Krefeld und Meerbusch" lautet das Motto der Caritas in der Region. Um mit den Menschen das 100-jährige Bestehen des Verbandes zu feiern und die Caritas-Arbeit vorzustellen, öffnen sich am kommenden Sonntag, 4. September, von 11 bis 17 Uhr alle Caritas-Einrichtungen zum "Tag der offenen Tür." Egal, ob Obdachlosenunterkunft, Altenheim, Wäscherei, Küche oder Bestattungsraum - an allen Standorten gibt es Führungen mit Ein- und Ausblicken, Mitmach-Aktionen und Infos über Caritas-Angebote. "Wir freuen uns auf Nachbarn, Interessierte, Angehörige und Mitarbeiter, die ihren Familien ihren Arbeitsplatz zeigen möchten", sagt Caritas-Vorstand Hans-Georg Liegener. Übrigens: Anlässlich des runden Geburtstages lädt die Caritas die Gäste kostenfrei zu Kaffee, Kuchen oder Waffeln, in manchen Einrichtungen auch zum Mittagessen ein.

In der Caritas-Zentrale im Hansa-Haus, das dieses Jahr ebenfalls 100 Jahre alt wird, werden stündlich Führungen durch das historische Gebäude und das Altenheim angeboten. Außerdem werden Angebote wie fahrbarer Mittagstisch, Hausnotruf oder ambulante Pflege vorgestellt, es gibt aber auch Einblicke in die Migranten- und Flüchtlingsarbeit. Nicht nur optisch immer ein Höhepunkt: Die benachbarte Seniorenresidenz Hanseanum im Herzen von Krefeld lädt zum Rundgang durch den großen Dachpark ein. "Einem der größten in Nordrhein-Westfalen", verrät Liegener.

Alle sechs Caritas-Altenheime - im Hansa-Haus, St. Josef, Marienheim, Saassenhof, Kunigundenheim, Landhaus Maria Schutz - sowie die Tages- und Kurzzeitpflege laden zum Blick hinter die Kulissen ein und haben verschiedene Programmpunkte vorbereitet: So unternimmt das Marienheim (Johan-nesplatz 28) eine Zeitreise durch die hauswirtschaftliche Versorgung in einem Seniorenheim. Das Landhaus Maria Schutz (Maria-Sohmann-Straße 45 in Traar) bietet eine Führung durch die beeindruckende Außenanlage an. Im Uerdinger Kunigundenheim (Heinrich-Theißen-Straße 10) werden Balance- und Gedächtnistraining vorgestellt. Der Saassenhof in Fischeln (Clemensstraße 15) präsentiert Handarbeiten der Bewohner und lädt zum Singkreis ein. Im Altenheim St. Josef (Tannenstraße 138) gibt es Infos über Hilfsprojekte bei Waffeln, Kaffee, Musik und Trödel.

Wie sieht es eigentlich in der Notschlafstelle aus und was sind das "Medi-Mobil" oder "Denti-vor Ort"? Diese Fragen können an der Melanchthonstraße 68 geklärt werden. Die Beratungsstelle für Alkohol- und Drogenfragen stellt an der Südstraße 43 ihre Arbeit vor, und auch das Café Pause am Westwall hat geöffnet. In direkter Nachbarschaft informiert das Freiwilligenzentrum am Westwall 97 über seine Angebote. Zu bunten Generationenspielen für Groß und Klein bittet das Jugend- und Stadtteilhaus Schicksbaum. In der Marienburg, dem Kinder- und Jugendtreff der Caritas an der Inrather Straße 345, kann die "Lümmelbank" ausprobiert werden. Mitmachangebote für Mädchen und Jungs gibt es auch in der Kindertagesstätte St. Antonius, dem Caritas-Familienzentrum an der Oberdießemer Straße 93. An die ältere Generation wenden sich die Angebote im Seniorenclub "Em Cavenn", die in Linn vorgestellt werden. Dazu gehört auch die Linner Kleiderstube (Am Stöcksken 8) mit ihren Second-Hand-Textilien.

Quelle: RP
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