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Krefeld
CDU denkt an neue Wohnungen in schneller Systembauweise

Krefeld. Mitglieder und Gäste der CDU-Fraktion haben sich in einer Sondersitzung mit dem Thema "Flüchtlingshilfe und Flüchtlingsunterbringung" befasst und dazu nach eingehender Erörterung festgestellt, dass für die Akzeptanz von Standortvorschlägen eine ausgewogene Verteilung der Flüchtlinge auf die einzelnen Stadtbezirke unabdingbar ist. "Unser Ziel ist es, die Flüchtlinge auf das ganze Stadtgebiet sozialverträglich zu verteilen", erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsfrau Britta Oellers.

Vorrangig sei weiterhin eine Unterbringung von Flüchtlingen - wie bereits praktiziert - in stadteigenen oder angemieteten Wohnungen vorzunehmen. Turnhallen, Sport- und Festplätze sollten als Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen "möglichst nicht" in Anspruch genommen werden. So lange aber der wöchentliche Flüchtlingszustrom weiterhin so hoch sei, gebe es im Moment keine andere Lösung. Die Forstwaldkaserne sei aus der Sicht der CDU-Stadtratsfraktion für die Unterbringung von Flüchtlingen nicht geeignet.

Neben der zügigen Errichtung von Wohncontainern sei auch die provisorische Herrichtung von vorhandenen Gebäuden verstärkt vorzunehmen, verlangt die CDU-Politikerin. Außerdem sollten die Möglichkeiten zur Errichtung von Systembauten (ein in Schnellbauweise errichteter Wohnungsbau) auf Bestandsflächen mit Baurecht geprüft und möglichst umgesetzt werden. Diese Wohnungen sollen zum Beispiel auch an Studenten vermietet werden. Alle relevanten Aspekte will Britta Oellers in den Unterausschuss "Flüchtlingshilfe" des Haupt- und Beschwerdeausschusses einbringen, der am 10. Dezember gebildet werden soll.

Quelle: RP
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