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Krefeld
CDU-Mitte will attraktive Innenstadt für Besucher und Bewohner

Krefeld. Der Ruf einer Großstadt ist oft stark von der Attraktivität der Innenstadt beeinflusst. Genau aus diesem Grund hat die CDU-Mitte um den Vorsitzenden Werner Gottschalk das Thema Krefelder City auf die Agenda gesetzt und die Ergebnisse schriftlich festgehalten. "Wir befinden uns in einer ausgesprochen spannenden Zeit", sagte er im Hinblick auf Millionen-Investitionen an vielerlei Stellen wie Primark, Forum Krefeld, Ostwall-Passage, Werkkunstschule und Schwanenmarkt. Ziel in einer solchen Zeit sollte es sein, auf der Basis von bürgernahen Entscheidungen Besucher der City als Käufer zu gewinnen und den Einkauf zu einem Erlebnis werden zu lassen. Von Norbert Stirken

Die Umsetzung dieser Zielvorgaben erfordert zwingend eine gute Erreichbarkeit des großzügig vorhandenen Parkraums in der Krefelder Innenstadt und setzt eine entsprechende Gestaltung und Lenkung der innerstädtischen Verkehrsströme voraus. Die CDU-Bezirksfraktion fordert daher die Beachtung einiger Grundsatzüberlegungen: Dazu zählt die Aufwertung der Krefelder Innenstadt im Rahmen der Fördermaßnahmen Stadtumbau West und zwar nach einer ganzheitlichen Betrachtung. Die Umsetzung vereinzelter Maßnahmen sei nicht zielführend, heißt es. Die Umgestaltung des Dionysiusplatzes sei daher erst durchzuführen, wenn benachbarte Plätze im Rahmen eines Gesamtkonzepts diskutiert und Straßenführungen berücksichtigt seien. Dies bedürfe der Einbeziehung der Bürger. Eine Reduzierung der Breite Straße in ihrer Funktion lehne die CDU-Mitte ab, solange kein innerstädtisches Verkehrskonzept, basierend auf einer umfassenden Datenerfassung, vorliege.

"Wir fordern für das Projekt Schwanenmarktzentrum, dass die Bürgerschaft und der Gestaltungsbeirat intensiv beteiligt werden", erklärte Gottschalk. Das Ergebnis des angekündigten Parkraumkonzepts und die Bebauung des Schwanenmarktzentrums seien abzuwarten und die Argumente des Handelsverbands NRW Krefeld-Viersen-Kempen in wesentlichen Zügen zu berücksichtigen. Stadtplanerisch gelte zu bedenken, dass die Innenstadt noch über einen längeren Zeitraum zahlreiche Baumaßnahmen bewältigen muss. Deren Auswirkungen seien zu prüfen und zu berücksichtigen. Aktuell betreffe das die Belastungen der St.-Anton-Straße (Sparkasse und später Peek & Cloppenburg) und der Philadelphiastraße, langfristig müsse ein tragfähiges Konzept fürs Seidenweberhaus her. Der Westwall sei nach Abschluss der Arbeiten am Kaiser Wilhelm Museum in beide Fahrtrichtungen wieder zu öffnen..

"Wir fordern, dass die Anwohner in den Seitenstraßen zwischen Westwall und Breitestraße nicht durch eine veränderte Verkehrsführung zusätzlich belastet werden. Diese Seitenstraßen haben einen engen Straßenquerschnitt und sind durch Mehrfamilienhäuser geprägt. Steigender Verkehr führt hier zu mehr Lärm und zu einer zu höherer Luftverschmutzung", betont Gottschalk. Die CDU verlange fachliche Sorgfalt und umfassende frühzeitige Diskussion mit den Bürgern.

Quelle: RP
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