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Krefeld
CDU will sofortige Öffnung des Westwalls für Autoverkehr

Krefeld: CDU will sofortige Öffnung des Westwalls für Autoverkehr
Die Durchfahrt vor dem Museum ist auch nach Wiedereröffnung des Museums gesperrt. FOTO: Samla
Krefeld. Die CDU fordert die Öffnung des Westwalls in Höhe des Kaiser-Wilhelm-Museums (KWM) für den Verkehr - anders als Grüne und SPD wollen die Christdemokraten nicht erst Verkehrszählungen abwarten. Die Partei beruft sich unter anderem auf eine Umfrage.

Die CDU Mitte habe Anfang Juli unter Federführung ihres Vize-Vorsitzenden Andreas Stomps eine Anwohner- und Passantenbefragung durchgeführt. "Die eindeutige Mehrzahl der Befragten sprach sich für eine Wiederöffnung der Fahrspur vor dem KWM aus" - Zahlen wurden nicht genannt.

Zur weiteren Begründung erklärten der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte, Werner Gottschalk, und der CDU-Sprecher im Bauausschuss des Rates, Manfred Läckes, dass bei einer Platzgestaltung vor dem KWM die Fahrspur temporeduziert in die Gestaltung eingebunden werden könne. Leider gebe es Pläne, den Westwall in Fahrtrichtung Südwall zu sperren und den Verkehr weiter umzuleiten. Das stadtplanerische Grundkonzept Krefelds mit den vier Wällen solle aber Bestand haben, argumentiert die CDU und greift darin eine Forderung des Vereins für Heimatkunde auf, der die Wälle aus historischen Gründen nicht angetastet sehen will. Zudem sei Umleitungsverkehr den Anliegern nicht zumutbar, so die CDU weiter. Mit der Öffnung für den Verkehr wäre auch eine bessere Erreichbarkeit der Einzelhändler in der Südstadt sowie eine geringere Umweltbelastung verbunden, betonen Gottschalk und Läckes.

Auf Antrag der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte wird sich die Bezirksvertretung in ihrer Sitzung am 6. September mit dem Thema befassen.

(vo)
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