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Krefeld
Covestro produziert am Rande der Kapazitäten

Krefeld. Die unter anderem im Uerdinger Chempark ansässige Covestro AG hat ihr Konzernergebnis im zweiten Quartal gegenüber dem Vergleichsquartal 2016 auf 484 Millionen Euro mehr als verdoppelt.

Zum guten Ergebnis hat im Wesentlichen die Preisentwicklung der Polymer-Werkstoffe beigetragen. Trotz um 17 Prozent geringerer Absatzmengen im Kerngeschäft stehen beim Umsatz mit fast 3,5 Milliarden Euro unter dem Strich erfreuliche Zahlen für die Aktiengesellschaft. Die weiterhin hohe Nachfrage nach Polymer-Werkstoffen habe sowohl in der gesamten Industrie als auch bei Covestro zu einer im Jahresvergleich hohen Auslastung der verfügbaren Kapazitäten geführt, teilte der Konzern (ehemals Bayer Material Science) gestern mit.

Insgesamt verzeichnet Covestro 2017 damit nach eigener Aussage starke erste sechs Monate. Die abgesetzten Mengen stiegen aufgrund der anhaltend robusten Nachfrage um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz konnte aufgrund eines insgesamt 14,4 Prozent höheren Verkaufspreisniveaus um 20,8 Prozent auf 7,084 Milliarden Euro gesteigert werden. Das bereinigte Ergebnis erhöhte sich um 61,3 Prozent auf 1,694 Milliarden Euro. Covestro gehört zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen.

Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind Automobilindustrie, Bauwirtschaft, Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro- und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik und Gesundheit.

(sti)
 
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