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Krefeld
Cyprian bewilligt Stadtmarketing 75.000 Euro

Krefeld. Eine unerwartet hohe Nachbewilligung für das Stadtmarketing sorgte im Finanzausschuss für Irritation bei den Fraktionen. Eine Übersicht über die Ergebnis- und Finanzpläne des dritten Quartals zeigte auf, dass anstelle der ursprünglich angesetzten Mittel in Höhe von 7000 Euro für Ersatzbeschaffungen nun Gelder von insgesamt 75.000 Euro verausgabt wurden. Die Verwaltung begründet die außerplanmäßige Auszahlungen mit Mehrkosten "für Büromöbelausstattung aufgrund des Umzuges in die Samtweberei".

Während Thorsten Hansen von den Grünen mutmaßte, dass sich das Stadtmarketing "seine Büromöbel mit Gold überzogen" habe, warf FDP-Vorsitzender Joachim C. Heitmann der Verwaltung eine unzureichende Informationspolitik vor. "Jetzt stellt sich heraus, dass wir für den Umzug in die alte Samtweberei nicht nur Miete zahlen, sondern auch noch erheblich investieren müssen. Das ist uns alles noch nicht einmal andeutungsweise gesagt worden, als die Frage zur Entscheidung anstand, ob man den Umzug machen will oder nicht.

" Martin Mayer vom Fachbereich Zentrale Finanzsteuerung verteidigte die Nachbewilligung mit dem Hinweis, dass es sich bei dem ursprünglichen Ansatz nur um die jedem Fachbereich zustehenden Mittel für Ersatzbeschaffungen gehandelt habe. Mittel in dieser Größenordnung seien jedoch nicht ausreichend für die Umsiedelung eines ganzen Fachbereiches.

(frie)
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