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Krefeld
Denkmaltag im Zeichen des Handwerks

Krefeld: Denkmaltag im Zeichen des Handwerks
Der Landschaftsgarten des Heilmannshofes ist ein Denkmal, das sogar prämiert wurde. 2002 erhielt er den Krefelder Denkmalpreis. FOTO: T.L.
Krefeld. Am Sonntag, 13. September, öffnen sich die Tore zu denkmalgeschützten Räumlichkeiten, anlässlich des Tags des offenen Denkmals. Der von der Deutschen Denkmalstiftung bundesweit zentral organisierte Tag findet bereits zum 23. Mal statt und widmet sich in diesem Jahr dem Thema Handwerk, Technik und Industrie. Von Christine van Delden

Einige Gebäude kennt jeder Krefelder, vielleicht aber nur von außen. Was sich hinter einer historischen Fassade verbirgt, lässt sich beim alljährlichen Tag des offenen Denkmals entdecken. Am Sonntag, 13. September, öffnen sich in Krefeld folgende Pforten:

Vohwinkel, Roßstraße 222. Aus der Shedhalle der ehemaligen Seidenweberei aus den 1920er Jahren wurde nach aufwändiger Sanierung ein Atelier für die Restaurierung von Möbeln. Zu besichtigen zwischen 10 und 18 Uhr.

Katholische Stadtkirche am Dionysiusplatz. Erbaut wurde die Kirche 1752 bis 1756. Umfangreiche Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten in den vergangenen Jahren lassen dieses Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in neuem Glanz erstrahlen. Von 11 bis 19 Uhr ist sie am Sonntag für Besucher geöffnet.

Lutherplatz 30. Grundsteinlegung der neuromanischen Kirche war 1902. In der noch mit originalen Jugendstilelementen ausgestatteten Kirche wird unter anderem die runderneuerte Walcker Orgel präsentiert. Die Kirche ist von 11 bis 17 Uhr zugänglich. Um 12.30 Uhr gibt es eine Kirchenführung. Eine Führung zur Orgel beginnt um 15 Uhr.

Friedrich-Ebert-Straße 42. Die 1924/25 vom Krefelder Architekten F. Kühnen erbaute Villa für den jüdischen Kaufamnn Richard Merländer stellt sich unter anderem vor mit einem Erzählcafé zum Thema "Lehrjahre". Dazu kommen Gäste aus verschiedenen Generationen. Am Sonntag öffnet die Villa von 11 bis 17 Uhr. Sonst ist sie Besuchern mittwochs zwischen 9 und 12 Uhr sowie jeden vierten Sonntag, 14 bis 17 Uhr, zugänglich.

Kliedbruchstraße 67. Das für den Krefelder Fabrikanten Steinert erbaute Wohnhaus des Architekten Poelzig ist das einzige noch erhaltene Zeugnis dieses namhaften Architekten in Nordrhein-Westfalen. Geöffnet von 11 bis 17 Uhr.

Gladbacher Straße 241. Hier werden Profile und Ornamente aus Gips und Zement geformt und den Besuchern präsentiert. Am Denkmal-Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

An der Geismühle, Oppum. Die Turmwindmühle gehört zu den Förderprojekten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und gewährt Einblick in die alte Mühlentechnik. Sie ist nach aufwändiger Restaurierung funktionsfähig. Öffnung von 10 bis 18 Uhr. Sonst kann die Mühle von Mai bis Oktober an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden.

Maria-Sohmann-Straße 93, Traar. Der private Landschaftsgarten aus den 1860er Jahren gewann 2002 den Krefelder Denkmalpreis. Am Denkmaltag von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen.

in Uerdingen, Am Marktplatz 10. Es wurde um 1725 erbaut und beherbergt heute das Insterburger Heimatmuseum. Im Innern ist die Grundrissaufteilung und baufeste Ausstattung weitestgehend original erhalten. Geöffnet 13 bis Uhr.

Im Konvent 12-13, Krefeld-Hüls. Die Klosteranlage von 1461 ist in den 1990er Jahren aufwändig restauriert worden. Geöffnet 10 bis 15 Uhr.

Ausführliche Informationen zu den jeweiligen Öffnungszeiten, Führungen und Veranstaltungen gibt es unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/nw/kreisfrei/12065/

Quelle: RP
 
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