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Krefeld
Der Fischeln-Verschönerer

Krefeld: Der Fischeln-Verschönerer
Robert Reichling (l.), Vorsitzender des Werberings, und der Neue im Vorstand, Stefan Peeters, wollen jetzt "was tun im Dorf". FOTO: cpu
Krefeld. Gärtnermeister Stefan Peeters ist neu im Vorstand des Werberings Fischeln. Seine Mission: Fischeln soll bunter werden - beispielsweise im Kreisel am Ortseingang oder durch Blumenampeln. Von Carola Puvogel

Er ist kreativ, hat viele Ideen und bringt praktischerweise auch direkt das Fachwissen mit, diese umzusetzen: Stefan Peeters heißt der neue Mann im Vorstand des Werberings Fischeln. Er ist angetreten, das "Dorf", wie die Fischelner ihren Stadtteil gerne nennen, zu verschönern.

Vor rund einem halben Jahr hat Stefan Peeters die Gärtnerei Dennisen an der Eichhornstraße übernommen hat. Dort hatte er vor Jahren die Ausbildung gemacht, fühlt sich seither mit Fischeln verbunden. Im Werbering Mitglied zu werden, war für ihn eine Selbstverständlichkeit. Dessen Vorsitzender, Robert Reichling: "Ein Vorstandsmitglied für Dorfverschönerung fehlte uns noch im Portfolio. Und wer sollte es besser können, als ein Agrar-Betriebswirt, der gleichzeitig noch Florist und Gärtnermeister ist?". Jetzt ist es also offiziell, Peeters ist gewählt, und zusammen wollen Reichling und Peeters jetzt "was tun im Dorf".

"Ich bin von Grund auf begeisterungsfähig", sagt der 37-jährige Mann mit dem Grünen Daumen von sich selbst. Auch bei den Floristen ist er im Vorstand. Solche Tätigkeiten machen ihm Spaß, denn "es ist schön, zusammen zu sitzen und zu überlegen, was man gemeinsam machen kann."

Für das "Dorf" hat Stefan Peeters bereits ein kleines Brainstorming gemacht. Ganz oben auf der Liste steht der Kreisel am Ortseingang, der vom Werbering unterhalten wird. "Diese Fläche, das Eingangstor von Fischeln, könnte man intensiver bespielen, vielleicht sogar passend zu bestimmten Veranstaltungen schmücken", meinen die beiden Vorstandsmitglieder. "Man könnte dort zum Beispiel zum Radrennen ein Fahrrad pflanzen."

Blumenampeln an den Laternen der Fischelner "Kö" beispielsweise könnte sich Stefan Peeters gut vorstellen. "Das gibt ein buntes, einheitliches Bild", meint er. Oder die Baumscheiben: "Dafür gibt es so tolle Möglichkeiten, mit denen man Atmosphäre schaffen kann." In Wankum hat er Taxusbepflanzungen gesehen, die auch Fischeln gut zu Gesicht stehen würden.

Mit einem Fachmann wie Peeters seien auch Folgekosten der Pflege und Instandhaltung viel besser abzusehen, ergänzt Reichling. Der Vorsitzende könnte sich vorstellen, dass der Werbering sich bei solchen Verschönerungsmaßnahmen dauerhaft einbringt. Nicht nur finanziell, sondern auch, um Sponsoren zu werben und Geschäftsleute einzubinden. Oder Patenschaften für einzelne Maßnahmen zu organisieren. "Denn das gehört ja zu den vornehmsten Aufgaben eines Werberings."

Quelle: RP
 
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