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Krefeld
Der Krefelder Arzt Martin Vincentz für AfD im Landtag

Krefeld. Listenplatz 12 reichte, um in den Landtag einzuziehen. Gefeiert wurde nicht in Krefeld, sondern in Düsseldorf. Von Carola Puvogel

Der Krefelder Arzt und Allgemeinmediziner Martin Vincentz zieht für die AfD in den Düsseldorfer Landtag ein. Schon kurz nach der ersten Prognose war klar, dass sein Listenplatz 12 ziehen würde, auch ohne Überhangmandate.

Vincentz verfolgte den Ausgang der Wahl in Düsseldorf. Dort hatten sich rund 200 AfD-Anhänger, darunter auch Frauke Petry, in einem Lokal in der Nähe des Landtags versammelt. Die Stimmung sei "durchaus ausgelassen", berichtete der AfD- Mann telefonisch. "Ich glaube, wir können sehr zufrieden sein." Das Ergebnis für Krefeld müsse man später auswerten. Der Wahlkampf in der Stadt sei schwierig gewesen, die Stimmung aufgeheizt. "Etliche unserer Plakate wurden zerstört, wir mussten viele Anfeindungen hinnehmen", erklärte Vincentz, der damit rechnete, dass sich das Ergebnis für seine Partei im Laufe des Abends noch verbessern würde.

Dass es in Krefeld keine eigene Wahlparty gibt, begründete der Arzt damit, dass viele Krefelder AfD-Mitglieder als Wahlbeobachter in den Wahllokalen weilten. "Wir wollten vorbeugen, dass Schaden zu Ungunsten unserer Partei angerichtet wird", sagte er. Damit habe man aufgrund der aufgeheizten Stimmung rechnen müssen.

Erst später am Abend versammelten sich die AfD-Anhänger dann doch noch in Krefeld, um gemeinsam den Einzug in den Landtag zu feiern.

Quelle: RP
 
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