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Rund um die Dionysiuskirche
Der Krefelder Weihnachtsmarkt ist eröffnet!

Der Krefelder Weihnachtsmarkt an der Dionysius-Kirche 2016
Der Krefelder Weihnachtsmarkt an der Dionysius-Kirche 2016 FOTO: Lammertz, Thomas
Krefeld. Bürgermeisterin Gisela Klaer eröffnete den Weihnachtsmarkt an der Dio-Kirche. Im Mittelpunkt des beliebten Innenstadt-Treffpunkts stehen vorweihnachtliche Geschenkideen und Gaumenfreuden für die kalte Jahreszeit. Von Otmar Sprothen

Auf dem Krefelder Weihnachtsmarkt rund um die Stadtkirche St. Dionysius träfen sich Jung und Alt; daher sei das Motto "Hüttenzauber für Leib und Seele" treffend, lobte Bürgermeisterin Gisela Klaer, als sie den Krefelder Weihnachtsmarkt eröffnete. Alice Thommessen hat zum zweiten Mal mit ihrer Event-Agentur und dem Stadtmarketing den Weihnachtsmarkt gestaltet. Neu ist die vielfältig arrangierte Lichtketten-Dekoration, die sich wie ein zweiter Himmel über das Marktgelände des südlichen Dionysiusplatzes bis zur westlichen Rheinstraße spannt.

Seit zehn Jahren steht die Prämiierung der Krefelder Weihnachtstasse im Mittelpunkt der offiziellen Eröffnung. Designlehrer Knut Michalk von der Hochschule Niederrhein lobte den Eifer und die Kreativität der Studierenden, die "jedesmal ein verrücktes Spektrum an Ideen" lieferten, das auch nach einer Dekade nicht nachgelassen habe. Mit den Entwurfsstudien der Krefelder Weihnachtstasse würden die Studierenden bereits im Studium nahe an spätere Praxiseinsätze heranrücken.

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes gestern Abend wurden wieder die Sieger im Weihnachtstassen-Designwettbewerb vorgestellt: Der erste Platz ging an Valerie Arend (M.), gefolgt von Jessica Michna (links; Platz drei) und Fiona Verhoeven (Platz zwei). FOTO: Lammertz

Den ersten Preis erhielt Valerie Arend für eine klassisch-elegante Tasse, den zweiten und dritten Preis Fiona Verhoeven und Jessica Michna für ihre nicht alltäglichen Tassendesigns.

Wärmestofftiere, Mützen, Schals, Weihnachtsschmuck, Aachener Printen und belgische Pralinen, mit Zuckerguss überzogene Bratäpfel, Halbedelsteine, Versteinerungen, Schmuck, fellbesetzte Winterstiefel, handgravierte Silber- und Lederwaren, Holzspielzeug und Puppen und Teddybären im Angebot der Händler zeigen, dass die Veranstalter ein wirklich vorweihnachtliches Angebot bieten wollen. Schon vor der Eröffnung hatte sich an dem beliebten Reibekuchenstand eine lange Schlange gebildet. Neben dem "Frittiersalon" werden mit Nutella bestrichene Crepes angeboten, hinter dem großen Kinderkarussell bietet eine Bude Knobi-Brot, daneben gart schräg aufgestellt eine finnische Spezialität namens Flamm-Lachs über einem offenen Holzfeuer.

An mehreren Buden kann man Glühwein und andere wärmende Getränke an Stehtischen einnehmen. Einzelne Buden bieten gemütliche Sitzgelegenheiten. Abgehärtete Besucher finden auch Sitzplätze unter freiem Himmel. Den Abschluss hinter der Mariensäule bildet ein kleiner Fichtenwald. Wenn der Weihnachtsmarkt am 23. Dezember endet, werden die in Töpfen stehenden Fichten an das Publikum verschenkt. Mehr als vier Wochen kann man auf dem gemütlichen Weihnachtsmarkt einkaufen oder Freunde treffen.

Quelle: RP
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