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Krefeld
Deutsche Firmen in Uljanowsk sehr aktiv

Krefeld. Die Deutsch-Russische Gesellschaft Krefeld berichtet von neuen Investitionen in der Partnerstadt.

Der frühere SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Deutsch-Russischen Gesellschaft, Krefeld, Helmut Kupski, unterhält nach wie vor Verbindungen zu den maßgeblichen Stellen in Uljanowsk und berichtet jetzt von einer Reihe von deutschen Investitionen in der russischen Stadt, die seit 1993 Partnerstadt von Krefeld ist.

Nachdem in den vergangenen Jahren sich mehrere deutsche Unternehmen in Uljanowsk niedergelassen haben, eröffnete jetzt die Werkzeugmaschinenfabrik DMG Mori, Bielefeld, ihre Niederlassung in Uljanowsk. Sie investierte dort 70 Millionen Euro; künftig sollen dort jährlich 1200 Werkzeugmaschinen hergestellt werden.

Erst 2014 eröffnete in Uljanowsk die Schaeffler AG ihre Niederlassung für Autokomponenten mit 450 Arbeitsplätzen; benötigt werden Ingenieure und Elektroniker. Fresenius Medical Care betreibt seit 2007 in Uljanowsk ein Dialysezentrum für über 300 Patienten. Die Klinik in Uljanowsk ist eine von zehn Dialysezentren, die Fresenius in Russland betreibt.

17 Jahre (von 1992 bis 2009) bemühten sich die Deutsch-Russische Gesellschaft Krefeld in Zusammenarbeit mit den Bildungszentren des Baugewerbes in Oppum um die Errichtung einer Ausbildungsstätte für das Bauhandwerk. Die Folge einer internationalen Ausschreibung war die Errichtung der Schule für Berufsbildung durch die Bosch-Stiftung in Uljanowsk in 2009.

Aufgrund der Kommunalwahlen am 13. September hat die Mehrheitsfraktion "Vereinigtes Russland" in der Stadt-Duma inzwischen vorgeschlagen, einen Wechsel im Amt des Oberbürgermeisters herbeizuführen.

Vorgeschlagen wurde der bisherige stellvertretende Oberbürgermeister, Sergej Pantschin.

Quelle: RP
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