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Krefeld
DHL: Behälter mit 1200 Glühstrümpfen strahlte radioaktiv

Krefeld. Der Großeinsatz der Abteilung Strahlenschutz der Krefelder Feuerwehr am Freitagabend im Postfrachtzentrum der DHL in Fischeln wurde durch einen Behälter mit 1200 Glühstrümpfen für Straßenlaternen ausgelöst. Das Paket an einen englischen Elektrofachhändler löste mit seiner schwach radioaktiven Strahlung in Calais am Eingang des Eurotunnels einen Alarm aus. Das im Boden eingelassene, sehr empfindlich eingestellte Messgerät stellte Strahlung fest. Die Information ging umgehend an die Leitstelle der Krefelder Feuerwehr, die ihre Kräfte zur Überprüfung einer etwaigen Kontamination nach Fischeln schickte.

Eine Strahlung in der vom Personal geräumten Halle konnte nicht festgestellt werden. Laut Polizeisprecher Daniel Uebber habe der Transport nicht gegen englisches Recht verstoßen. Die Auslieferung des strahlenden Behälters an den Empfänger sei inzwischen erfolgt. Der UK-Borderforce (Grenzschutz) in London habe entsprechende Informationen auf Anfrage des Landeskriminalamtes mitgeteilt.

(sti)
 
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