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Krefeld
Die Fischelner Frühjahrskirmes ist eröffnet

Frühjahrskirmes 2017 in Krefeld-Fischeln
Krefeld. Mit einem selbst geschriebenen Reim hat der Vorsitzende des Bürgervereins Reiner Schütt am Samstag gemeinsam mit Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm die Fischelner Frühjahrskirmes in Krefeld eröffnet.

Noch bis Montagabend laden eine Reihe von Schaustellern, darunter zwei Fahrgeschäfte für Kinder, auf den Marienplatz ein. Die Kirmes hat an allen Tagen von 14 bis 23 Uhr geöffnet. Schütt warb in seinem Reim dafür, die Stadtteilkirmes zahlreich zu besuchen, um die Tradition auf dem Marienplatz auch langfristig zu wahren. Denn Bürokratie und Gebühren machten es den Kirmes-Organisatoren ohnehin schwer genug, Beschicker zu finden. Ebenso ging Schütt auf die aktuelle Problematik rund um das Thema Bunkerbebauung ein.

Doris Nottebohm, Reiner Schütt und Anja Cäsar in Fischeln. FOTO: Puvogel

Die Fischelner müssten jetzt zusammenstehen, Probleme objektiv angehen und einen Konsens erzielen, um Traditionen wie das Schützenfest, aber eben auch die Kirmes und das St. Martinsfest zukunftsfähig zu machen. Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm lobte in ihrer Ansprache den Einsatz von Bezirksstellenleiter Bernd Weinberg und des Bürgervereins, die mit einer kleinen Werbeaktion und dem Verteilen von Handzetteln dafür gesorgt hatten, die Fischelner Kirmes im Stadtteil zu bewerben.

Zur Kirmeseröffnung waren viele Mitglieder der Bezirksvertretung sowie die beiden Landtagskandidaten Britta Oellers (CDU) und Benedikt Winzen (SPD) gekommen.

Reiner Schütts Kirmes-Eröffnungsreim:

Es freut mich sehr, wieder auf diesem schönen Platz zu stehn,
Euch liebe Fischelner, egal ob groß, ob klein, zu sehn.
Wäre es nicht wirklich eine Schande,
käme hier keine Kirmes mehr zu stande?
Kein Schützenfest, kein Martinsfeuer,
der Gedanke ist mir nicht geheuer.

Und das, weil vielleicht ein Bunkerumbau stört,
bei dessen Planung nicht alle Bedenken man erhört.
Wenn es hier ein morgen geben soll,
dann ihr Lieben, wär es toll,
wenn wir alle für unser Fischeln zusammen stehn,
und objektiv an die Probleme gehen.

Paragraphen können wir nicht ignorieren,
unterschiedliche Meinungen muss man tolerieren.
Nur wenn wir alle miteinander reden,
kann es einen Konsens letztlich geben.

Für die Kirmes gibt es aber noch ein anderes Problem,
wir dürfen die Belange der Beschicker nicht einfach übersehn.

Wenn sie sich denken:  "Oh weh, es kommt doch immer dicker,
was bleibt am Ende für uns Marktbeschicker,
viel Bürokratie und auch noch deftige Gebühren,
wohin soll uns das nur führen?"

Dann wird das Angebot doch immer kleiner,
für umsonst arbeitet heute schließlich keiner.

Also Mütter, Väter, Omas, Opas und alle Andern, die da stehn in Brot und Sold, wenn ihr das Fortbestehen unserer Kirmes wirklich wollt,
kommt in den nächsten Tagen all in Scharen

um diese schöne Tradition zu wahren.

 
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