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Krefeld
Die Junge Union stellt sich in Krefeld neu auf

Krefeld. Der CDU-Nachwuchs will sich Themen wie Schule, junge Familien, Haushalt und Wirtschaft annehmen.

Mit neuem Vorstand und einer Informationstour durch Krefelder Institutionen will die Junge Union an politischem Profil gewinnen. "Wir wollen für die Junge Union alten Glanz zurückgewinnen", sagte der neue JU-Kreisvorsitzende Tobias Stümges bei einem Redaktionsbesuch und erinnerte daran, dass die Junge Union früher sehr stark war und Kommunalpolitiker wie Dieter Pützhofen und Wilfried Schittges hervorgebracht hat, die Jahrzehnte Politik gemacht haben. Die JU will sich Themen wie Schule, Ausbildung, der Lage junger Familien, Haushalt und Wirtschaft annehmen, berichtet Stümges. Dazu gab es bis Ende September eine Serie von Informationsgesprächen mit Fachleuten wie Schulamtsleiter Maas oder Stadtkämmerer Cyprian. Jetzt im Oktober stehen Besuche bei wichtigen Firmen auf dem Programm.

Die JU hat zudem ihre Struktur gestrafft und die Zahl der Ortsverbände von sieben auf vier reduziert sowie die Satzung überarbeitet. "Wir wollten kurze Wege; die Vorstandsarbeit funktioniert jetzt besser", resümiert Stümges. Zuletzt arbeitete die JU auch im Wahlkampf für den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Peter Vermeulen. Das Verhältnis zu anderen politischen Jugendorganisationen wie Junge Liberale, Jungen Grünen oder Jungsozialisten sei gut; man treffe sich und tausche sich aus, berichtet Stümges. Bei jungen Leute, die nicht parteilich gebunden sind, stoße man nicht auf Ablehnung, wenn man sich politisch engagiert, so Stümges weiter. Die Junge Union Krefeld hat 380 Mitglieder; der Mitgliedsbeitrag liegt bei einem Euro pro Monat - die JU Krefeld finanziert sich damit selbst und bekommt keine Zuschüsse von der Mutterpartei CDU.

(vo)
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