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Krefeld
Die Krefeld App geht an den Start

Krefeld: Die Krefeld App geht an den Start
"Krefeld entdecken" informiert über architektonisch bedeutsame Gebäude in der Stadt. FOTO: Lammertz
Krefeld. An der Haltestelle Ostwall / Rheinstraße gibt es einen W-Lan-Hotspot. Die Rheinische Post liefert Krefeld-Nachrichten. Von Joachim Niessen

Schick, schnell, informativ und bedienerfreundlich - die neue "Krefeld App" bietet ab sofort einen "Rundum-sorglos-Service" für Handybesitzer. Die App bietet Hilfen und Antworten in vielen Lebenslagen. Das gilt für ein großes Medienpaket - mit Meldungen, Analysen und Berichten der Rheinischen Post - über aktuelle Infos bis zu Karten, Fahrplänen für Busse und Bahnen oder die Suche nach dem nächsten Italiener. Wer vorab noch zum Bankautomaten muss, dem kann geholfen werden, schwenkbare Panoramafotos sind nicht nur auf dem Weg dorthin in Farbe zu sehen.

Entwickelt wurde das neue digitale Tool von der Krefelder Firma Cityguide, der SWK und dem Stadtmarketing. "Krefeld. Natürlich. Alles drin." lautet der Slogan der App, bei der viele lokale Partner mit im Boot sind. "Wir wollen Krefeld mobil und digital erlebbar machen und lokale Partner zusammenbringen. Kurz und knapp könnte man sagen: eine App - alles drin", erklärt Carsten Liedtke, Sprecher des SWK-Vorstands. So sind Apps des SWK-Konzerns, wie beispielsweise die "Bus & Bahn"-App mit den aktuellen Abfahrtzeiten der Busse und Straßenbahnen, die SWK-Card-App mit Verweisen auf die lokalen Kundenkarten-Partner oder die GSAK-App mit den Leerungsterminen der verschiedenen Mülltonnen mit der neuen Krefeld App verlinkt. "Die Verbindung der Stadtteil-Apps sowie der SWK-Apps sorgt zudem für ein umfangreiches Angebot mit aktuellen und interessanten Neuigkeiten", ergänzt Monika Binkert von Cityguide. Ein wesentlicher Aspekt der "Krefeld App" ist die damit verbundene Nutzung von kostenlosem W-Lan. "Wer mobil http://rpdccmprod.rbpd.de:7777/archives/alfaid/view/1104378234105mit seinem Smartphone unterwegs ist und sich online in seiner Umgebung orientieren will, möchte natürlich möglichst geringe Ladezeiten haben und wenig Datenvolumen verbrauchen", sagt Uli Cloos, Leiter des Stadtmarketings. "Ziel ist, die Krefelder Innenstadt nach und nach mit W-Lan auszurüsten". Deshalb wurde an der Haltestelle Rheinstraße durch die SWK ein erster W-Lan-Hotspot errichtet. Wer die Krefeld App heruntergeladen hat, kann damit 24 Stunden lang kostenlos im Internet surfen.

Ein optisches Rundum-Erlebnis: Panoramabilder von Parks, Plätzen oder dem Rhein laden zum Besuch ein. FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)

Mit dem Hotspot an der Haltestelle Rheinstraße sei ein erster Schritt getan, den Radius dieses W-Lan auszudehnen, sagt Liedtke. Dafür sucht man weitere Partner. "Einzelhändler, Gastronomen, Hauseigentümer, an deren Fassaden Router angebracht werden können - wir sind offen für jede Art der Kooperation. Wichtig ist, dass jetzt alle an einem Strang ziehen; dann können wir wirklich etwas bewegen und die City immer mehr zu einer echten W-Lan-Zone machen."

Die Werbegemeinschaft Krefeld, allen voran der neue Vorsitzende Christoph Borgmann, steht hinter der Idee und hat ihre Unterstützung zugesichert. Auch mit dem Einzelhandel gibt es erste Gespräche und positive Signale. "Letztlich profitieren sowohl Händler als auch Kunden davon, wenn sich die Bürger permanent im W-Lan bewegen können, um sich beispielsweise über die Läden und Gaststätten zu informieren, ohne sich immer wieder neu einwählen zu müssen", sagt Liedtke. Die nächsten Schritte für den Ausbau der App sind vorgezeichnet. "Bürgervereine werden ein Redaktionstool erhalten, mit dem sie eigenständig neue Inhalte erstellen und in die Krefeld App einstellen können, so dass die Nutzer über Neuigkeiten aus den Stadtteilen informiert werden", erklärt Liedtke. Ferner ist eine Medienpartnerschaft angedacht für lokale Sportergebnisse am Wochenende. Von der Bundesliga bis zur Bezirksliga wären dann die Krefelder Sportvereine in der "Krefeld App" vertreten, und der Nutzer erfährt zeitnah, wie "sein" Verein gespielt hat.

Informativ, übersichtlich, bedienerfreundlich: der Einstieg in die neue Krefeld-App FOTO: Lammertz, Thomas (lamm)

Die "Krefeld App" ist kostenlos im Google Play Store für Android und im App Store für Apple-Geräte erhältlich.

Quelle: RP
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