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Krefeld
Die Linke will Reinigung der Schulen erneut ausschreiben

Krefeld. Stadt soll die derzeitigen Verträge kündigen.

Die Ratsfraktion der Linken unterstützt die jüngsten Forderungen des Runden Tisches zum Thema "Gebäudereinigung" und erwartet, dass die Arbeitsbedingungen für die Reinigungskräfte in den städtischen Einrichtungen schnell verbessert werden. Seit Sommer 2015 seien die Zustände für Kinder, Schüler, Eltern, Erzieher und Lehrer sowie für die Gebäudereinigerinnen unhaltbar geworden.

Die Stadt hatte damals neue Reinigungsfirmen beauftragt, die weitaus weniger Personal als bisher einsetzen, teilweise nur halb so viele Kräfte für eine Schule als vorher. Ein Grund: Im Haushalt der Stadt werden so jährlich 300.000 Euro eingespart. Ratsherr Stephan Hagemes: "Gute Reinigung braucht ausreichend Personal und Zeit. Die 2015 beschlossenen Kürzungen für die Reinigung der städtischen Kitas, Schulen und anderen Gebäude der Stadt Krefeld müssen jetzt zurückgenommen werden."

Die Linke fordert nun eine Neuausschreibung der städtischen Gebäudereinigungsleistungen. Hagemes: "Die Stadtverwaltung sollte deshalb die Verträge mit den beauftragten Firmen noch vor den Sommerferien kündigen."

(jon)
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