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Total Lokal
Die "Panzersperren" auf der Inrather Straße

Krefeld. Es gibt in Krefeld zahlreiche "bauliche Einrichtungen", die dem Automobilisten helfen sollen, aufmerksam und mit angemessen langsamem Tempo zu fahren. Dazu gehören beispielsweise die in der Mitte von Kreuzungen kreisrund angelegten, grau gepflasterten Kalotten, die - im Gegensatz zu den durch Hinweisschilder ausgewiesenen Kreisverkehren - überfahren werden dürfen.

Dann gibt es auch die quer über die gesamte Fahrbahn angelegten Aufpflasterungen, die Höhen zwischen einigen und etlichen Zentimetern aufweisen. Zwei solcher sehr hoch geratenen Exemplare wurden vor einigen Jahren auf der Von-Harff-Straße in Hüls nach Protesten aus der Bevölkerung auf eine Höhe absenkt, die ein Überfahren ermöglicht, ohne dass das Auto in Mitleidenschaft gezogen wird.

Auf der Inrather Straße zwischen Blumentalstraße und Flünnertzdyk existieren noch drei Aufplasterungen mit Höhenmaßen der vormaligen Exemplare auf der Von-Harff-Straße. Wer nicht nur auf Anwohner, sondern auch auf seinen Wagen Rücksicht nehmen möchte, sollte diese Aufpflasterungen, die von Panzersperren nicht mehr weit entfernt sind, nicht schneller als mit zwei Stundenkilometern überwinden. Dazu den Wagen zunächst entsprechend abbremsen und vorsichtig hinauf fahren, dann ein klein wenig Gas geben, nach einigen Metern wiederum abbremsen und den Wagen wieder hinunterrollen lassen, um dann erneut Gas zu geben.

Wen sowas stört oder gar aufregt - dazu gehören neben anderen auch viele Anwohner und der dortige Bürgerverein Inrath -, der sollte zum Vergleich einmal über die Straße An der Elfrather Mühle in Traar fahren. Dort kann man seit etwa einem Jahr durch eine quer über die Fahrbahn gelegte Leitung das beschriebene Hinauf und Hinab innerhalb von Sekundenbruchteilen erleben. Beim ersten Mal - das zugelassene Tempo 30 muss nicht einmal annähernd erreicht werden - sogar mit einem richtig markigen, Adrenalin hochpeitschenden Schock! lez

Quelle: RP
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