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Krefeld
Diese Woche nur zwei Flüchtlinge neu in Krefeld

Krefeld. Die Schließung der sogenannten Balkanroute, auf der Flüchtlinge unter anderem nach Deutschland gelangten, zeigt Wirkung: In dieser Woche hat Krefeld erstmals nur zwei neue Flüchtlinge zugewiesen bekommen.

Bis zur vergangenen Woche habe die Stadt noch 100 Flüchtlinge pro Woche aufnehmen müssen, berichtete gestern Sozialamtsleiter Wolfram Gottschalk auf Anfrage. Da die Stadt damit an ihre Kapazitätsgrenze gekommen sei, habe sie beim Land interveniert. Das Land habe daraufhin zugesagt, nur noch 50 Flüchlinge pro Woche zu schicken. "Zu unserer Überraschung kamen in dieser Woche bislang nur zwei Neuankömmlinge", berichtete Gottschalk weiter.

Er geht davon aus, dass es in dieser Woche nicht viel mehr werden. Grund: In den vergangenen Wochen habe sich herauskristallisiert, dass neue Flüchtlinge mit einer Vorlaufzeit von fünf, sechs Tagen in Krefeld eingetroffen seien. Die Stadt baue dennoch weiter an Unterkünften wie die auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Emil-Schäfer-Straße. Das Ziel: Man wolle die Überbelegungen in den bestehenden Unterkünften abbauen und belegte Turnhallen wieder freibekommen.

(vo)
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