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Podcast "Gästeliste Geisterbahn" live in Krefeld
Drei Freunde und der tägliche Wahnsinn

Podcast "Gästeliste Geisterbahn" live in Krefeld: Drei Freunde und der tägliche Wahnsinn
Markus Hermann, Nilz Bokelberg und Donnie O’Sullivan sind die Macher von "Gästeliste Geisterbahn". Produziert wird der Podcast von Maria Lorenz. FOTO: Manslayer
Krefeld. Der Podcast "Gästeliste Geisterbahn" findet monatlich zehntausende Hörer im Netz. Immer wieder steht er weit oben in den Charts vom Apple-Podcast-Verzeichnis iTunes. Jetzt kommen die drei Macher mit einer Live-Ausgabe nach Krefeld. Von Henning Bulka

Die Show findet am Samstag, 7. April, 18 Uhr, in der Kulturfabrik statt. Einer der Köpfe hinter dem Podcast ist Markus Hermann, online bekannt als "Herm".

Wie erklären Sie anderen Leuten das Format "Gästeliste Geisterbahn"?

Markus Hermann Da wir über so ziemlich alles reden und lachen, ist das gar nicht mal so leicht einzugrenzen. Eine bunte Mischung des alltäglichen Wahnsinns und ein paar Freunde, die sich darüber unterhalten, beschreibt es wahrscheinlich am besten.

Könnte man nicht auch sagen: Drei Männer unterhalten sich eineinhalb Stunden lang miteinander?

Hermann Wenn man es so beschreibt, klingt es eher wie eine Sitzung im Heimatministerium. Zum Glück haben wir mit unserer Produzentin Maria eine Frau an unserer Seite, die sich bei unserem Chaos um alles Wichtige kümmert. Bei uns sind es oftmals kleine Alltagsbeobachtungen oder Erlebnisse, aus denen sich dann lustige Gespräche ergeben, bei denen man vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt. Es wird viel gelacht und das ist letztlich ja immer gut.

Wie ist der Name entstanden?

Hermann Lustigerweise hatten wir bei der Aufnahme der ersten Folge vor mittlerweile drei Jahren noch gar keinen Namen für unseren Podcast. Kurz danach warfen wir uns ein paar Namensideen zu. Es sollte nett und unterhaltsam klingen, speziell aber nicht eingrenzend. Letztlich ist es "Gästeliste Geisterbahn" geworden und wir sind immer noch sehr froh über den Namen.

Wer sind Ihre Hörer?

Hermann So genau lässt sich das wahrscheinlich gar nicht sagen. Bei unseren Auftritten ist das Publikum immer sehr durchmischt. Das freut uns natürlich, wenn alle Spaß daran haben. Erst recht bei denen, die von ihren Freunden überredet wurden und uns zum ersten Mal hören. Unsere Kernzielgruppe bleiben aber weiterhin Meerschweinchen, auch wenn bislang noch keins bei einem Auftritt zu sehen war. Aber die sind ja nun mal auch sehr klein.

Warum hören Sie selbst gerne Podcasts?

Hermann Für mich ist es eine großartige Form der Unterhaltung für eigentlich tote Zeit, wenn man zum Beispiel im Zug oder im Auto sitzt. Ich höre gerne unterhaltsamen, schlauen Menschen dabei zu, wenn sie etwas zu erzählen haben. Auch weil Podcasts ein Format sind, in dem Ruhe und Längen vollkommen okay sind. Keine künstlichen Anmoderationen wie in Morning Shows im Radio und niemand, der mich wild zusammen geschnitten anschreit wie in Videos auf Youtube.

Warum jetzt eine Live-Tour?

Hermann Vor zwei Jahren haben wir im Berliner Comedy Café im ganz kleinen Rahmen damit angefangen, um es einfach mal auszuprobieren. Schließlich ist es für uns ja auch ganz schön, im Vergleich zu den normalen Aufzeichnungen, mal eine direkte Reaktion des Publikums zu bekommen. Weil das so gut klappt und vor allem Spaß macht, besuchen wir nun Stück für Stück all unsere Hörerinnen und Hörer in ganz Deutschland.

Warum lohnt es sich am Samstag zu kommen?

Hermann Es ist unser erster Auftritt seit längerer Zeit und wir haben einiges vorbereitet. Dürfte lustig werden! Auch wenn man uns bislang nicht kennt und sich auch jetzt noch fragt, was das eigentlich alles soll.

Karten für "Gästeliste Geisterbahn" am Samstag gibt es bei der Kulturfabrik Krefeld.

 
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