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Krefeld
Düsseldorf: Zeltstadt Forstwald wird "geschlossen"

Krefeld. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat gestern in einer Stellungnahme mitgeteilt, dass sie die Zahl der Plätze für Flüchtlinge reduzieren will - es heißt, dass auch die Krefelder Zeltstadt in Forstwald "geschlossen" werden soll. Ungeklärt ist, ob die Einrichtung für 1000 Menschen weiterhin vorgehalten oder abgebaut wird. Das wollen Stadtverwaltung und Bezirksregierung kurzfristig klären. Für die Zahl der Flüchtlinge, die Krefeld aufnehmen muss, hat dies keine Auswirkungen. Da Forstwald nie in Betrieb genommen wurde, gibt es keine Flüchtlinge, die auf das Kontingent der Stadt angerechnet wurden, sagte ein Stadtsprecher. So wird Krefeld wie bisher rund 3500 Flüchtlinge beherbergen; die Stadt erfülle damit ihre Quote zu 99,62 Prozent; das heißt: Es werden nicht viel mehr Flüchtlinge werden.
(jon/vo)
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