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Krefeld
Ehrung beim "Präsidenten-Dinner"

Krefeld. Die Ehrung wurde abends in feierlichem Rahmen bei einem feierlichen Abendessen mit einem feierlichen Titel überreicht: dem "President Dinner". Hans-Hennig von Grünberg, Präsident der Hochschule Niederrhein, hat sich gegen fünf weitere nominierte Hochschulleiter durchgesetzt - dass er zu den Favoriten für den Titel des "Hochschulmanager des Jahres" gehört, steht seit dem vergangenen Jahr fest, als er zum ersten Mal nominiert wurde. Von Jens Voss

Von Grünberg ist seit 2010 HN-Präsident und hat besonders zwei Pfeiler der Hochschularbeit ausgebaut: die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft, für die die Hochschule eine Art "think tank", eine Denkfabrik, geworden ist - was auch gut für die Studenten ist, denn sie lernen in engem Austausch mit ihren künftigen Arbeitgebern. Zum anderen ist unter von Grünbergs Führung die Lehre konsequent an den Bedürfnissen der Studenten ausgerichtet worden - vor allem die Vorkurse für Mathematik, denn es gehört zu den bitteren Einsichten der Hochschulen, dass deutsche Abiturienten in diesem Fach - das so eminent wichtig für zahlreiche Studiengänge ist - meist keineswegs studierfähig sind. So muss die Hochschule den Job der Schulen erledigen und ihre Studienanfänger in Mathematik auf das Niveau bringen, auf dem sie dann erfolgreich studieren können.

Von Grünberg ging in seinem Dank bei der Ehrung vor allem auf den ersten Pfeiler ein: "Wie kommen Ideen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft? Ganz wesentlich auch durch die Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die vor allem den Transfer in die Region organisieren und dabei gleichzeitig junge Akademiker in den Beruf bringen."

In der Begründung der Jury heißt es über von Grünberg, die HN habe sich unter seiner Leitung im Bereich des Wissens- und Technologietransfers neu und nachhaltig entwickelt. Auch sein Engagement im Bereich dualer Studiengänge sei beachtlich.

Von Grünberg tritt für ein selbstbewusstes Modell von Fachhochschulen ein, das nach Meinung der Jury einer der Ansätze für ein zukunftsweisendes Verständnis von Fachhochschulen sein kann. Von Grünberg war 2015 zudem maßgeblich an der Gründung der Hochschulallianz für den Mittelstand beteiligt. Dieser Verein, dem derzeit zwölf Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus zehn Bundesländern angehören, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Belange seines Hochschultyps zu vertreten. Von Grünberg ist seit Gründung der Allianz deren Vorsitzender.

Quelle: RP
 
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