| 00.00 Uhr

Krefeld
Eine Frau soll als zweite Kraft ins Jugendzentrum Türmchen

Krefeld. SPD, Grüne und FDP in der Bezirksvertretung Hüls beantragen die Stelle einer Sozialpädagogin bzw. Sozialarbeiterin für das Jugendzentrum "Türmchen". Der Verband Offene Jugendarbeit betreibt an der Cäcilienstraße in der alten Volksschule eine Schwerpunkteinrichtung für offene Jugendarbeit. Bezirksvorsteher Hans Butzen: "Im Türmchen ist seit vielen Jahren lediglich ein männlicher Pädagoge als hauptamtlicher Mitarbeiter tätig. Wir streben eine geschlechtsparitätische Besetzung an, damit die Interessen der Mädchen zukünftig stärker berücksichtigt werden". Das Jugendzentrum verfolgt einen partizipativen Ansatz. Dieser wurde von Studentinnen im Rahmen ihrer Bachelorarbeit initiiert und erprobt. "Außerdem wurden mit der Bildung des Organisations-Teams ,Tandem' erste Schritte zu einer konzeptionellen Weiterentwicklung getan."

Das Jugendzentrum hat weder ebenerdige Räume noch eine Außenanlage. Die baulichen Gegebenheiten auf drei Etagen erschweren die Umsetzung der Aufsichtspflicht. Außentermine, aufsuchende Arbeit und die Begleitung von Cliquen außerhalb des Hauses sind nur zulasten der Öffnungszeiten möglich.

Die Anforderungen an die offene Jugendarbeit und die Unterschiedlichkeit der Besucher verlangen nach einer Erhöhung und Differenzierung der Öffnungszeiten, auch an Wochenenden. Dies ist nach Auffassung der drei Fraktionssprecher Martin Reyer (SPD), Günter Föller (Grüne) und Klaus-Dieter Ohlig (FDP) nur mit einer zusätzlichen Stelle für eine Sozialpädagogin bzw. Sozialarbeiterin möglich.

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Krefeld: Eine Frau soll als zweite Kraft ins Jugendzentrum Türmchen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.