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Krefeld
Eklat im Unterausschuss: CDU-Boykott

Krefeld. Eklat in dem Unterausschuss, der das wichtigste Reformvorhaben der Stadtverwaltung vorbereiten soll: Die CDU-Fraktion hat aus Protest nicht an der jüngsten Sitzung des "Unterausschusses zur Gründung eines Kommunalbetriebs Krefeld" teilgenommen. Wie Fraktionschef Philibert Reuters in einem Schreiben an Oberbürgermeister Frank Meyer (SPD) erklärt, beklagt die CDU die "Form der bisherigen Kommunikation": "Sie laden nicht fristgerecht ein", schreibt Reuters und bemängelt, Zeit für eine fraktionsinternen Vorbereitung und notwendige Gespräche mit wichtigen Beteiligten gebe es nicht. So bleibe die Frage nach dem Sinn des Aussschusses. "Für reine ,Zur Kenntnisnahme' brauchen wir ihn sicher nicht", schreibt Reuters.

Die Stadt ist bemüht, die Wogen zu glätten. "Die Verwaltung bedauert möglicherweise entstandene Irritationen", hieß es gestern auf Nachfrage unserer Redaktion. Oberbürgermeister Meyer möchte in einem Gespräch mit Reuters die Vorbehalte klären. Meyer betonte, für ihn sei ein abgestimmtes Vorgehen mit den politisch Verantwortlichen im Interesse einer zukunftsweisenden Lösung für die Neustrukturierung und Modernisierung der Stadtverwaltung.

(vo)
 
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