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Krefeld
Elektronische Vergabe wird schrittweise eingeführt

Krefeld. Vergabeverfahren stehen nicht mehr im Amtsblatt.

Bei EU-weiten Vergabeverfahren ist Bietern ab sofort ein unentgeltlicher, uneingeschränkter und vollständiger direkter elektronischer Zugang zu Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen zu ermöglichen. In Krefeld werden - entsprechend der gesetzlichen Reglung - zunächst EU-weite Vergabeverfahren oberhalb der Schwellenwerte bekanntgemacht und die Vergabeunterlagen elektronisch bereitgestellt.

Elektronische Angebote werden allerdings in der ersten Stufe der Umsetzung noch nicht zugelassen. Darüber hinaus werden auch nationale Vergabeverfahren unterhalb der Schwellenwerte elektronisch bekanntgemacht, eine elektronische Bereitstellung der Vergabeunterlagen erfolgt dazu aber zunächst nicht. Die bisherige Form der Bekanntmachung von Vergabeverfahren im Krefelder Amtsblatt in Verbindung mit einem Hinweis in der örtlichen Presse entfällt somit zukünftig. Für die Umsetzung arbeitet Krefeld mit d-NRW als Partner und nutzt als Internet-Plattform den regional geprägten Vergabemarktplatz Rheinland, der unter www.vergabe.nrw.de erreichbar ist. Im Internet-Auftritt der Stadt www.krefeld.de gibt's einen Link. Mit der Umsetzung der zweiten Stufe der EU-Vergaberechtsreform werden spätestens zum 18. Oktober 2018 die gesamte Bieterkommunikation und der Informationsaustausch sowie die Entgegennahme der Angebote in elektronischer Form erfolgen.

Quelle: RP
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