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Krefeld
Erfolgreiches Kultur findet Stadt(t) lockte Zehntausende in die City

Kultur findet Stadt(t): Impressionen aus Krefeld
Kultur findet Stadt(t): Impressionen aus Krefeld FOTO: Thomas Lammertz
Krefeld. Kerngedanke der Veranstaltung ist es, die Vielfalt des Kulturlebens in der Seidenstadt einmal im Jahr gebündelt darzustellen und erlebbar zu machen. Dabei sollen nicht zuletzt die leiseren Klänge Gehör finden. Von Mojo Mendiola

Claire Neidhardt und Ulrich Cloos vom Stadtmarketing Krefeld konnten am Samstagabend eine erfreuliche Bilanz ziehen: Zum fünften Male wurde "Kultur findet Stadt(t)" in seiner jetzigen Form durchgeführt, und die Konzeption hat sich bewährt. In Krefelds Parkhäusern waren neben einheimischen auch jede Menge Fahrzeuge mit Kennzeichen aus den niederrheinischen Nachbarstädten diesseits und jenseits der niederländischen Grenze zu finden. Die weitgestreute Werbung hatte Früchte getragen und nicht nur Zehntausende Krefelder in ihre Innenstadt gelockt.

Dort wurden 108 Programmpunkte aus den diversen kulturellen Sparten angeboten, an denen insgesamt über 800 Mitwirkende beteiligt waren. Vier große Bühnen mit regulärer Bestuhlung fürs interessierte Publikum wurden den ganzen Tag bespielt.

Auf der Rheinstraße gab es zusätzlich noch mehrere kleine Podien, die ebenfalls dicht gebucht waren, auf der Königstraße außerdem die Lesebühne der Rheinischen Post mit dem gelben Sofa. Insgesamt 50 Liegestühle im Design der Veranstaltung und 200 stabile Papphocker im Bücherstapel-Look luden dort und an den Ständen der Literaturmeile sowie an der Kindermalschule am Schwanenmarktbrunnen zum Verweilen ein. Im Ganzen gab es 75 Info- und Verkaufsstände, an denen sich einzelne oder mehrere Veranstalter und Künstler mit ihren Angeboten präsentierten.

Ralph Schürmanns, Leiter der renommierten Städtischen Musikschule Krefeld, gehörte zu den Initiatoren des Konzepts "Kultur findet Stadt(t)" und sieht darin nicht zuletzt eine gute Möglichkeit, der im östlichen Stadtteil Bockum angesiedelten Musikschule auch in der Innenstadt Präsenz zu schaffen. Deshalb war seine Institution auch in diesem Jahr wieder "mit Mann und Maus" - so Schürmanns - auf diesem Event aktiv. Und die feste Verankerung der Musikschule im Bewusstsein der Krefelder gibt ihm Recht. Von Helmut Schroers, dem Leiter der Mediothek, stammte die Idee, den zuletzt unregelmäßig stattfindenden "Kulturmarkt" auf dem Theaterplatz gänzlich in "Kultur findet Stadt(t)" aufgehen zu lassen. Auch dies hat sich in mehrfacher Hinsicht glänzend bewährt, wie auch Markus Kossack findet, der in diesem Rahmen vor allem die Aktiven der freien Szene vertritt.

Kerngedanke der Veranstaltung ist es, die Vielfalt des Kulturlebens in der Seidenstadt einmal im Jahr gebündelt darzustellen und erlebbar zu machen. Dabei sollen nicht zuletzt die leiseren Klänge in der City Gehör finden, weshalb man diesmal den Bereichen Design und Literatur schwerpunktmäßige Aufmerksamkeit widmete.

Quelle: RP
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