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Krefeld
Experte leert Teiche vor Umbau des Josefshospitals

Krefeld. Kois und Goldfische wurden verschenkt und zunächst in ein Quarantänebecken umgesiedelt.

Viele Jahre waren sie ein Markenzeichen des Malteser Krankenhauses St. Josefshospital in Uerdingen: die beiden Teichanlagen vor und im Eingangsbereich. Mit dem bevorstehenden Umbau des Krankenhauses mussten die Fische aber umziehen. Zunächst wurden die sechs Kois aus dem Teich genommen, danach die Goldfische. Der Vorsitzende des Vereins "Koi-Liebhaber am Niederrhein", Horst Reiter, sorgte dafür, dass die Fische artgerecht aus dem Wasser geholt wurden und nun in einem Quarantänebecken schwimmen. "Wir hatten über 100 Bewerbungen für die Kois. Herr Reiter hat die Bewerbungen mit gesichtet und Empfehlungen ausgesprochen, an wen wir die Kois verschenken" berichtet Campusleitung Nicole Welzel. Bevor die Fische jedoch zu ihren neuen Besitzern kommen, bleiben sie zunächst noch in einem Quarantänebecken. "Der Temperaturunterschied zwischen dem Teich im St. Josefshospital mit seinen 18 Grad ist zu groß im Vergleich zum Außenteich. Dort haben wir aktuell nur um die 10 Grad. Da würden die Kois eingehen", erklärt Reiter.

Rund 22 Millionen Euro investiert die Malteser Rhein-Ruhr gGmbH bis 2018 in das Hospital. Im Mittelpunkt stehen, wie berichtet, der Abriss des Westflügels und der Neubau eines Bettentrakts in Richtung Eulenturm. Auch der Haupteingang wird in den nächsten Wochen geschlossen und 50 Meter weiter in Richtung Norden verlegt. Der Eingangsbereich wird erneuert, vergrößert und um eine neue Cafeteria erweitert. Die Erneuerung der Radiologie, der Endoskopie, der Sportmedizin und des OP-Bereichs runden die Bauarbeiten ab.

Quelle: RP
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