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Krefeld
Fassungslosigkeit über Vandalismus im Gelduba-Park

Vandalismus im Krefelder Gelduba-Park
Vandalismus im Krefelder Gelduba-Park FOTO: Klaus Jagusch
Krefeld. Das kleine Parkgelände zur Erinnerung an das römische Gelduba ist systematisch zerstört worden. Klaus Jagusch, Vorstandsmitglied des Bürgervereins Gellep-Stratum, hatte diese "sinnlose und idiotische Zerstörung" jetzt bei einem Spaziergang entdeckt und Jutta Maritzen von der Hafen Krefeld GmbH als Eigentümerin des Geländes darüber informiert.

Die Hafengesellschaft hatte das überwucherte und verdreckte Gelände, wie berichtet, gerade erst wieder in Ordnung gebracht und auch den jetzt erneut verschmutzten Informationstisch gereinigt. Jetzt sind Platten und Steine der gepflasterten Fläche herausgebrochen worden, aus denen die Zerstörer eine Feuerstelle gebaut haben, die laut Jagusch am Dienstagabend noch rauchte. Auch an der Nachbildung des Matronensteins haben sie - vermutlich mittels eines noch herumliegenden Hydrantenkreuzes - eine Ecke abgeschlagen.

"Wir werden Anzeige gegen Unbekannt erstatten und beraten jetzt, was zu tun ist. Eigentlich muss alles neu gepflastert werden. Eventuell müssen wir das Gelände auch absperren, was allerdings nicht im Sinn der Sache Gelduba ist", sagt Maritzen. Wie berichtet, laufen Bemühungen, den Niederrheinischen Limes, zu dem das römische Gelduba gehörte, als Weltkulturerbe anerkennen zu lassen. lez

Quelle: RP
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