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Krefeld
FDP für Wohnen in Nachbarschaft von Gewerbe und Handel

Krefeld. Angesichts immer häufigerer Ladenleerstände in der Krefelder Innenstadt wünscht sich die FDP-Fraktion von der Verwaltung einen Bericht über die Umsetzung der neue Gebietskategorie "Urbane Gebiete". Diese ermöglicht ein neues Zusammenspiel von aneinander angrenzenden unterschiedlichen Nutzungsarten - insbesondere Gewerbe und Wohnen. "Es gilt mithin nicht mehr die Nutzungstrennung, sondern zur Stärkung des neuen städtischen Zusammenlebens wird eine Nutzungsmischung beabsichtigt", sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C.

Heitmann. Diese soll eine rechtlich umsetzbare Nachverdichtung ermöglichen, um den aktuellen Entwicklungen von rasant wachsenden Ballungszentren gerecht zu werden. "Wir sehen hier eine Perspektive vor allem für die City, wo es in Zukunft darum geht, freigezogene Ladenlokale in Wohnraum umzuwandeln, ohne dadurch Konfliktlagen mit dem verbleibenden Handel und Gewerbe zu schaffen", erklärt der Vorsitzende der Liberalen. Urbane Gebiete dienen nach der Baunutzungsverordnung dem Wohnen sowie der Unterbringung von Gewerbebetrieben und sozialen, kulturellen und anderen Einrichtungen, welche die Wohnnutzung nicht wesentlich stören.

In urbanen Gebieten sind gleichzeitig Wohngebäude, Geschäfts- und Bürogebäude, Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige Gewerbebetriebe, Anlagen für Verwaltungen und für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke allgemein zulässig.

(jon)
 
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