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Krefeld
FDP will Wirtschaft mit einer "One-Stop-Agency" helfen

Krefeld. Für die FDP ist die Zeit reif, den Interessen der Wirtschaft in der Stadtverwaltung ein größeres Augenmerk zu widmen. Mit der Berufung des bisherigen IHK-Referenten Markus Lewitzki in das Büro des Oberbürgermeisters Frank Meyer (wir berichteten) sei ein erster, wichtiger Schritt gemacht, erklärte FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim C. Heitmann, gestern. Er sehe darin die große Chance, beim Oberbürgermeister "eine One-Stop-Agency" vor allem für den Krefelder Mittelstand einzurichten. "In der Vergangenheit ist insbesondere vom Mittelstand in Krefeld immer wieder die Klage zu hören gewesen, dass man bei Problemen mit der Verwaltung von Pontius zu Pilatus geschickt würde. Die mit der Gründung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) verbundene Idee, dass diese zum Türöffner und Lotsen der Unternehmen in der Stadtverwaltung wird, hat sich leider nicht erfüllt", erklärte Heitmann, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist. "Dies liegt daran, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft nicht in die Verwaltung integriert ist und deshalb, wenn sich Unternehmen bei ihr melden, in der Verwaltung genauso wie diese zunächst einmal den Zuständigen finden muss."

Da der Oberbürgermeister Verwaltungschef sei, habe sein Büro den direkten Durchgriff auf die einzelnen Fachbereiche. Es könne deshalb schneller und effektiver Unternehmen bedienen, wie dies der WFG möglich wäre, meint die FDP.

(sti)
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