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Krefeld
Fischeln Südwest: Anwohner befürchten Verkehrschaos

Krefeld. Bürgerverein Fischeln blickte auf 2017 zurück. Von Carola Puvogel

Norbert Hudde, Leiter des Fachbereichs Stadtplanung, hat im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Fischeln einen Überblick über die geplanten Neubaugebiete in dem Stadtteil gegeben. Wie ausführlich berichtet, werden mit "Fischeln Südwest" sowie der südlich des Friedhofs gelegenen "Plankerheide" zwei große Baugebiete entwickelt.

Allein in Fischeln Südwest sind 517 Wohneinheiten geplant. Aus der sich anschließenden Diskussion konnte Hudde die Sorgen der Bürger um die verkehrliche Situation rund um die Kölner Straße mitnehmen. In den Wortbeiträgen des Abends wurde deutlich, dass Bürger zweifeln, ob die Straße zusätzlichen Verkehr aufnehmen kann und ob es im Ortskern eine ausreichende Zahl von Parkmöglichkeiten gibt.

Hudde versicherte, dass die Umgehungsstraße Fischeln Süd-West möglichst parallel zur Entwicklung der Neubaugebiete entstehen soll. Das Finanzierungsmodell der Stadt sieht vor, Gelder aus dem Grundstücksverkauf in den Bau der Straße zu investieren. Die Straße wird rund 20 Millionen Euro kosten. Ebenso teilte Hudde mit, dass das im Flächennutzungsplan ausgewiesene umstrittene Baugebiet "Fischeln Ost" östlich der K-Bahn derzeit keine Priorität habe.

Der Bürgerverein Fischeln kann auf ein erfolgreiches Jahr mit vielen gelungenen Veranstaltungen zurückblicken. Projekte, die der Verein um den Vorsitzenden Reiner Schütt, der einstimmig für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde, geplant hat, sind beispielsweise die Aufstellung einer Doppelschaukel auf dem Spielplatz Wetscheshof sowie, wie berichtet, die Beteiligung an der Einrichtung eines modernen Bewegungsparcours im Stadtpark Fischeln.

Neu als Beisitzerin in den Vorstand gewählt wurde Bettina van Mierlo.

Quelle: RP
 
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