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Krefeld
Folklorefest erstmals mit reinem Krefeld-Abend

Krefeld. Beim Folklorefest gibt es in diesem Jahr nicht nur Musik. Ein Genießermarkt lädt zum Essen und Trinken ein. Von Saskia Nothofer

Am 7. und 8. August findet auf dem Platz an der Alten Kirche zum 38. Mal das Krefelder Folklorefest statt. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre rechnen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder mit rund 12 000 Besuchern. "Das Festival wird immer beliebter", sagt Harry Emke, der die Abende mit organisiert. Wie immer gibt es auch ein Mottotier: In diesem Jahr ist es der Pinguin - schließlich wurde im Zoo erst vor kurzer Zeit das Pinguinbecken neu eröffnet.

Anstatt des sonst üblichen Tanzworkshops werden am ersten Tag des Festivals unter dem Motto "Krefelder Kultnacht" nur Bands aus Krefeld auf der Bühne stehen. Die Liste der Bands dieses Abends liest sich wie ein "Who is Who" der Krefelder Rockszene: Urgesteine wie M. Walking On The Water und Tchalo sind genauso dabei wie die jungen Musiker der The Fog Joggers, Provinztheater und Furiosef.

Der zweite Tag bietet mit Acts wie Monsieur Periné aus Kolumbien und Gustavo Imusa aus Patagonien ein internationales Programm. Auch der Gewinner des Singer-Songwriter-Slams 2015 wird einige seiner Songs zum Besten geben. Wer der Sieger sein wird, steht allerdings erst ab dem 3. Juni fest.

Ein weiteres Highlight am Samstag ist das "ART-IST-Duo", das mit Stelzenlauf, Jonglage und Zauberei für Unterhaltung sorgt. In einer Feuershow findet sein Auftritt am späten Abend ihr Finale. Auch die Kleinen müssen sich nicht langweilen - Lila Lindwurm aus Mönchengladbach organisiert ein Kinderprogramm. Neu in diesem Jahr ist der Genießermarkt, wo die Besucher an einigen Ständen mit Sitzgelegenheiten in Ruhe essen und trinken können. "Das ist eine große Bereicherung für unser Fest und entzerrt das gesamte Festival", sagt Emke. Helmut Wenderoth wird das Programm an beiden Tagen moderieren.

Der Besuch des Folklorefests ist wie immer gratis. Finanziert wird es durch Spenden und den Getränkeverkauf. "Es soll für jeden zugänglich sein, unabhängig vom Geldbeutel oder dem sozialen Status", erklärt Emke das Konzept. Weitere Informationen gibt es unter www.folklorefest.de.

Quelle: RP
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