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Krefeld
Forstwalder bereiten Flüchtlingshilfe vor

Krefeld. Während auf dem ehemaligen Kasernengelände die Abrissarbeiten in vollem Gange sind, beginnen Vereine und Kirchen jetzt mit der Planung von Hilfs- und Freizeitangeboten für die Asylsuchenden. Von Carola Puvogel

Die Arbeiten auf dem ehemaligen Kasernengelände in Forstwald machen schnelle Fortschritte. Zwei Monate Zeit bleiben der Bezirksregierung noch, um dort bis zum avisierten Termin 1. April Unterkünfte für 1000 Flüchtlinge aufzubauen. Derzeit werden die baufälligen Baracken abgerissen, um Flächen für den Aufbau der Leichtbauhallen zu schaffen.

Auch die ortsansässigen Vereine bereiten sich auf die Ankunft der Asylsuchenden vor. Sie wollen Hilfs- und Freizeitangebote entwickeln, aber auch besorgten Anwohnern mit Rat und Tat zur Seite stehen und Transparenz über den Stand der Bauarbeiten und Belegung schaffen. Der Bürgerverein Forstwald hat jetzt ein Strategiepapier öffentlich gemacht, das nach Informationen unserer Zeitung schon längere Zeit in der Schublade lag: Demnach soll ein "Runder Tisch" ins Leben gerufen werden, der Vereine, Organisationen und Kirchen des Stadtteils zusammenbringt. "Wir sind aktuell dabei, Gruppen anzusprechen und suchen den Kontakt zum Malteser Hilfsdienst, der ja mit der Betreuung der Menschen im Lager beauftragt ist", erklärt Michael Gobbers vom Bürgervereins-Vorstand. Mit im Boot sind der Bürgerverein Holterhöfe sowie die evangelische und katholische Gemeinde. Wie genau die Arbeit des Runden Tisches sowie die Hilfsangebote ausgestaltet werden sollen, ist derzeit noch offen.

Quelle: RP
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