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Krefeld
Frank Meyer besucht Krefelds Autozulieferer THK

Krefeld. Es ist der fünfte Unternehmensbesuch des neuen Oberbürgermeisters in den ersten sechs Wochen seiner Amtszeit. Von Carola Puvogel

Oberbürgermeister Frank Meyer erwies sich beim Rundgang über das Gelände des Automobil-Zulieferers THK (vormals TRW) im Stadtteil Gellep-Stratum als aufmerksamer Zuhörer. Werksleiter Eric Schlewitt erläuterte dem neuen Oberbürgermeister die verschiedenen Produktionsbereiche des Unternehmens, in denen hochwertige Fahrzeug-Komponenten, zum Beispiel Lenkstangen für Personen- und Lastwagen, hergestellt werden.

Prüfend wog Meyer ein Präzisionsteil für den neuen Porsche Panamera in der Hand, ließ sich von moderner Rohrend-Verjüngung berichten und begutachtete die vollautomatisierte Roboterfertigung.

Für den Oberbürgermeister war es der fünfte Unternehmensbesuch, den er in den ersten sechs Wochen seiner Amtszeit absolviert hat. "Daraus können Sie ableiten, dass der Wirtschaftsstandort Krefeld ein ganz klarer Schwerpunkt meiner Tätigkeit sein wird. Ich habe großes Vertrauen in die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und die Experten in meinem Büro, will mir aber mit eigenen Augen und Ohren ein Bild machen."

Erst vor kurzem hatte das Unternehmen einen Eigentümerwechsel vollzogen (unsere Redaktion berichtete). Der neue japanische Eigentümer und Chief Executive Officer hat in Gellep-Stratum viel Zuversicht verbreitet, verspricht Investitionen und Wachstum. TRW beliefert Fahrzeughersteller, BMW ist der größte Kunde; im Lkw-Bereich sind dies Daimler und Scania. Mehr als 300 Menschen arbeiten im Krefelder Werk, weitere 30 Arbeitsplätze sind an den Standorten Düsseldorf und Krefeld geplant. Für 2015 rechnet man mit Umsätzen in Höhe von 85 Millionen Euro.

"Es gibt in Krefeld spannende Unternehmen mit vielseitigen Produktpaletten", zeigte Meyer sich beeindruckt. "Man sieht jetzt, dass es mit dem Eigentümerwechsel eine gute Entscheidung für den Standort gegeben hat. Jetzt muss man über die Rahmenbedingungen reden, damit THK und andere Unternehmen sich in Krefeld gut entwickeln können." Ziel seien gutes Wirtschaften, gute Arbeitsplätze und Werterhaltung in der Region.

Quelle: RP
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