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Krefeld
Freibad Hüls: Ortstermin vor den Herbstferien

Krefeld. In dem Bad sind Ausbesserungen und Reparaturen nötig. Es ist aber nicht von der Schließung bedroht.

Noch vor den Herbstferien, so Bezirksvorsteher Hans Butzen, werden sich Hülser Bezirksvertreter mit dem Leiter des städtischen Fachbereichs Sport und Bäder, Detlef Flick, bei einem Ortstermin das Hülser Freibad ansehen. Dabei wollen sie sich ein genaues Bild über den Zustand zu machen und feststellen, was kurzfristig aus Gefährdungsgründen instandgesetzt werden muss.

Darüber hinaus wollen die Ortspolitiker in der Bezirksvertretung nach Lösungen suchen, wie das Freibad für die Gäste attraktiver gestaltet werden kann. Das gehe natürlich nicht von heute auf morgen, er sei sich aber sicher, dass das gelingen werde. Schon in der Sitzung hatte Butzen, wie berichtet, von einem "Luxusproblem" gesprochen.

"Das Freibad ist nicht von der Schließung bedroht", betont Butzen und verweist jetzt auf mehr als 2,5 Millionen Euro, die der Stadt zur Zeit für Sondermaßnahmen, wie dem Bau von Kunstrasenplätzen und auch für Instandsetzungsarbeiten und Erneuerungen von Sportstätten und Bädern zur Verfügung stehen.

Sportamtsleiter Flick hatte, wie berichtet, in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung erklärt, dass ein Bedarf von insgesamt 60.000 Euro für den Austausch der Kiesschicht im Becken und Abpumpen des Schlamms sowie Maßnahmen am Mauerwerk des Beckens bestehe. Wünschenswert wäre außerdem eine Generalüberholung des Umkleidegebäudes für Kosten von rund 10.000 Euro.

"Wenn das Freibad weiter bestehen soll, muss man sich über dieses Geld unterhalten", hatte Flick seine Sorgen formuliert.

(lez)
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