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Krefeld
Für Video-Überwachung des Bahnhofstunnels Uerdingen

Krefeld. Als Heike Hoffmann in der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung Uerdingen auf zwielichtige Gestalten hinwies, die sich nicht selten im Bahnhofstunnel aufhielten, konnte sie noch nichts von dem Vorfall wissen, der sich dort vier Tage später ereignete: Ein Exhibitionist hat sich dort, wie gestern berichtet, am Montag einer 17-Jährigen in schamverletzender Weise gezeigt.

Bezüglich der Unterführung hatte Bezirksvorsteher Jürgen Hengst (SPD) in der Sitzung berichtet, dass der Tunnel unlängst von Schmierereien gereinigt worden sei. "Am Tag darauf stand dort - auf die Wand gesprayt - der Satz ,Schönen dank fürs Saubermachen'. Daher habe ich die Verwaltung zu prüfen gebeten, ob in dem Tunnel eine Video-Überwachung installiert werden kann." Ein Ansinnen, das durch den Vorfall von Montag erheblich an Brisanz gewonnen hat.

In derselben Einwohnerfragestunde hatte Susanne Tyll erneut die Situation in der Fahrradbox neben der Bahnhofsunterführung angemahnt. "Ich habe versucht, die Latten der Box entfernen zu lassen, damit sie einsehbar wird", sagte Elmar Jakubowski (CDU). Das aber sei nicht machbar, weil es sich um eine bezuschusste Anlage handelt.

(lez)
 
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