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Krefeld
Gaga-Antrag von "Die Partei": Politik verzichtet auf Votum

Krefeld. Sprengung des Seidenweberhauses, zehn Mathematik-Nachhilfestunden für den Kämmerer, das Rathaus als Begegnungsstätte für Obdachlose und Gestrandete oder ein ganzjähriges Oktoberfest auf dem Theaterplatz zwecks Belebung des Areals.

Diese und andere "30 plus X Punkte zum Krefelder Glück" umfasst das Programm der Krefelder Satire Partei "Die Partei". Nachdem ihr Antrag auf die "Dauerhafte Verlegung des Straßenstrichs von der Ritterstraße an die Jentgesallee" als Abstimmungsthema bereits einmal in einer Ratssitzung von der Tagesordnung abgesetzt worden war, räumte Oberbürgermeister Frank Meyer dem Ratsherrn Claus Dieter Preuss nun die Möglichkeit der Antragstellung ein.

Mit dem Hinweis, dass er mit Rücksicht auf die "Situation der Anwohner , aber noch viel mehr der betroffenen Frauen" das Thema "nicht für geeignet zum allgemeinen Schenkelklopfen" halte, appellierte Meyer an den Rat, weder Diskussion noch Abstimmung herbeizuführen. Mit Erfolg. Im Anschluss an seinen Beitrag bat Ratsherr Preuss um geheime Abstimmung und dankte für die Aufmerksamkeit. Er verließ das Rednerpult mit dem Hinweis.

"Das war ein Scherz". Es kam zu Wortmeldungen; Oberbürgermeister Meyer bat den Rat, auf kommentierende Redebeiträge zu verzichten.

(frie)
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