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Krefeld
Gemeinnützigkeit: SPD will Krefeld als Sportstadt stärken

Krefeld. Der Verlust der Gemeinnützigkeit für die Sportstättenverwaltung der Stadt Krefeld hat Auswirkungen auf die Vereine (wir berichteten). "Die anstehende Erhöhung der Nutzungsentgelte für Sportstätten beschäftigt die SPD-Fraktion seit der vergangenen Sitzung des Sportausschusses. Die dargelegten Entgelterhöhungen klingen in absoluten Zahlen zunächst einmal verkraftbar. Allerdings werden die Erhöhungen einige Vereine, und speziell kleinere Abteilungen, vor erhebliche Probleme stellen", befürchtet Benedikt Winzen, Vorsitzender der SPD Fraktion im Rat der Stadt Krefeld.

"Rechtlich haben wir hinsichtlich der Anpassung des Umsatzsteuersatzes leider keinen Handlungsspielraum. Als große Sportstadt am Niederrhein sehen wir unsere Aufgabe jedoch auch darin, die Sorgen der Vereine ernst zu nehmen und sie in dieser Sache zu unterstützen." Die SPD-Fraktion werde daher andere Lösungen als die Erhöhung der Nutzungsentgelte in Betracht ziehen und eine abschließende Festlegung erst dann treffen, wenn auch die Folgewirkungen ab dem Veranlagungszeitraum 2011 bekannt sind. "Unser Ziel ist es, die Last für die Vereine abzufedern und die Rahmenbedingungen insbesondere für den Amateur- und Breitensport so zu setzen, dass man Krefeld auch zukünftig als die Sportstadt am Niederrhein identifiziert", so Winzen abschließend.

(sti)
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