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Krefeld
Größter Kletterparcours der Stadt ist fertig

Krefeld: Größter Kletterparcours der Stadt ist fertig
Ein schönes Ensemble: Die ehemalige Norbertuskirche - jetzt Mehrfamilienhaus - und der frische sanierte Blumenplatz mit dem "Blütenspiel" genannten Kletterparcours. Projektleiterin Andrea Brönner vom Grünflächenamt sagt, der Spielplatz habe "Landesgartenschau-Charakter". FOTO: Samla
Krefeld. Die Sanierung des Blumenplatzes ist so gut wie vollendet. In Kürze wird der große Spielplatz in Blütenform eröffnet. Mittelpunkt ist ein Klettergerät mit "Landesgartenschau-Charakter", das größte seiner Art in Krefeld. Von Carola Puvogel

Wenige Wochen noch, und der Umbau des Blumenplatzes im Westbezirk ist vollendet. Dann wird auch das riesige, an eine Blume erinnernde Klettergerät zum Spielen freigegeben. Es ist, meint Projektleiterin Andrea Brönner vom Grünflächenamt, das schönste in Krefeld und habe "Landesgartenschau-Charakter". Großes Lob für den preisgekrönten Entwurf des Hannoveraner Büros Lohaus und Carl Landschaftsarchitekten. "Blütenspiel" haben die Landschaftsarchitekten ihre Kreation genannt. Denn die Blütenblätter liegen als ebenflächiger Tartanbelag auf dem Platz, die Staubfäden erheben sich als dünne Stangen und integrieren filigrane Kletternetze, Bewegungsobjekte, Schaukel- und Rutschmöglichkeiten. Kinder ab fünf Jahren sollen angesprochen werden, sagt Andrea Brönner. Aber es sei beispielsweise bei der Rutsche auch darauf geachtet worden, dass diese nicht nur über den teils anspruchsvollen Kletterparcours erreicht werden kann, sondern auch über eine separate Leiter. In der Mitte des Geräts befindet sich, ebenfalls für die Kleineren, eine sehr große Sandspielfläche. Spielplatzpaten seien bereits gefunden, sobald der Platz freigegeben ist, wird auch ein Spielecontainer mit mobilem Spielzeug aufgestellt.

Nach den Betriebsferien des Bauunternehmens geht es im August weiter mit den abschließenden Arbeiten am Blumenplatz. Anfang September soll alles fertig sein, die offizielle Eröffnung mit Oberbürgermeister Frank Meyer ist für den 21. September terminiert.

Doch nicht nur Kinder sollen sich auf dem Platz wohlfühlen. Ausdrücklich richtet sich der weitgehend barrierefreie gestaltete Entwurf auch an ältere Besucher. Für sie gibt es zwei seniorengerechte Bänke, die vor der ehemaligen Kirche stehen. "Die Bänke haben Armlehnen und sind etwas höher, so dass man sich bequem hinsetzen und auch wieder aufstehen kann", erklärt Brönner. Weitere sechs so genannte Langbänke sind an den anderen drei Seiten des Platzes aufgestellt. Bis zur Eröffnung hat die Projektleiterin die hochwertigen Holzbänke abdecken lassen. Denn ein Problem offenbart sich schon jetzt: Die hohen Platanen -Krefelds älteste übrigens-, die den Platz umranden, machen durch herabfallende Fruchtstände und Blätter jede Menge Dreck. "Hier müsste mindestens einmal wöchentlich gekehrt werden", meint Brönner.

Alkohol, Zigaretten und Hunde werden auf dem gesamten Platz übrigens verboten sein. Das ist möglich, weil der gesamte Blumenplatz zum Spielplatz erklärt wird. Entsprechende Schilder sind bereits installiert.

Der Umbau hat rund 1,1 Millionen Euro gekostet. 80 Prozent stammen aus dem Programm Stadtumbau West. Der städtische Anteil beträgt rund 220.000 Euro, hinzu kommen 55.000 Euro für die Herstellung der Parkplätze. Kein einziger Parkplatz sei weggefallen, betont Brönner. Das hätten die Anwohner im Übrigen immer wieder durch akribisches Nachzählen überprüft.

Quelle: RP
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