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Krefeld
Grünes Licht für den Ausbau des A-57-Lärmschutzes

Krefeld. Der Lärmschutz-Entwurf des Hamburger Stadtplanungsbüros Orange Edge für den 10,3 Streckenkilometer umfassenden Abschnitt Krefeld der A57 ist in einer Sitzung des Planungs- und des Bauausschusses von der Mehrheit der Politiker begrüßt worden.

Der sechsstreifige Ausbau der Autobahn gilt als vorrangig. Mit einer Verkehrslast von 120.000 Fahrzeugen am Tag gehört die A 57 zu den stauträchtigsten Autobahnen in NRW. Experten gehen davon aus, dass diese Belastung bis 2030 um weitere 10.000 Fahrzeuge zunehmen wird.

Die Orange-Edge-Planer haben unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten der Lärmschutzwände (LSW) vorgesehen, die je nach Anforderung 7,50 bis 9 Meter hoch sind und zum Teil eine Wölbung von 4,50 Metern aufweisen. Mehrere Politiker kritisierten, dass bei dem Ausbau der Autobahn auf sechs Spuren für die Bereiche Traar und Elfrather See nur Flüsterasphalt, aber keine Lärmschutzwände vorgesehen sind. Straßen NRW will hierzu Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium führen.

(jon)
 
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