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Krefeld
Hafenanbindung: Meerbusch schreibt an den Regionalrat

Krefeld. In einem Schreiben an die Mitglieder des Regionalrates fordert der Meerbuscher Planungsdezernent Michael Assenmacher, eine Südanbindung des Krefelder Hafens auf Meerbuscher Gebiet zu verhindern. In Krefeld gibt es das Interesse, den Hafen über eine neue Straße nördlich von Lank-Latum, die K1 und die Autobahnraststätte Geismühle an die Autobahn 57 anzubinden. "Ich bitte Sie, einer Änderung des Regionalplans nicht zuzustimmen und an den bisher zu diesem Thema getroffenen Aussagen des Regionalplan- entwurfs festzuhalten", schreibt Assenmacher an die Vertreter des Gremiums.

Der Dezernent argumentiert, dass Krefeld die Planungshoheit der Stadt Meerbuch angreife. Er verweist auch darauf, dass die Stadt Krefeld immer neue Unternehmen im Hafen ansiedele, ohne die Verkehrsanbindung zu schaffen. Unterdessen hat Franz Jürgens als Vertreter der Lank-Latumer Initiative Bümeno erklärt, dass am Ende die neue Straße nur wenige Meter über Krefelder Gebiet laufen würde.

(sep)
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